Rund ums Brot backen

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Nonnenfürzle

schwäbisches Fettgebäck
23.01.2006 von dagmar

Ein bischen ein verrückter Namen für ein Fettgebäck, welches ich bisher nur in Schwaben unter diesem Namen gehört habe. Wobei sie vom Teig und der Zubereitung nichts anderes sind als die üblichen Faschingsküchle.

Dazu wird die Hefe mit der warmen Milch, 1 TL Zucker und 250 gr Mehl glatt gerührt. Diesen Vorteig abgedeckt etwa 30 Minuten gehen lassen. Er sollte sich in dieser Zeit verdoppeln.

Inzwischen das restliche Mehl mit dem restlichen Zucker, der weichen Butter, den Eiern, dem Rum und der abgeriebenen Zitroneneschale in eine Schüssel geben.

Vorteig hinzugügen und alles miteinander zu einem gerührten Hefeteig verarbeiten. Den Hefeteig zugedeckt erneut ca. 30 Minuten gehen lassen. INzwischen das Butterschmal – oder auch das Fritierfett – in einem weiten Topf auf 180 Grad erhitzen.

Das Fett ist heiß genuig, wenn sich an einem Holzstäbchen (ich nehme immer einen Holzkochlöffel) welches man ins heisse Fett hält, Bläschen bilden. Von dem Hefeteig mit eniem Teelöffel kleine Klößchen abstechen und in das heiße Butterschmalz oder Fritierfett geben.

Nonnenfürze darin portionsweise rundherum ca. 5 – 8 Minuten goldgelb ausbacken und herausnehmen, abtropfen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren.

rezept aus dem schwäbischen

Zutaten

40 gr Hefe

300 ml lauwarme Milch

75 gr Zucker

500 gr Mehl

50 gr Butter

3 Eier

3 EL Rum

Schale von 1 abgeriebenen Zitrone

1 Prise Salz

1 1/2 kg Butterschmalz oder Fritierfett zum Backen

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