Rund ums Brot backen

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Brot backen im Brottopf / Römertopf

Bisher backe ich mein Brot im Brotbackautomaten, im normalen Backofen – sei es als Laib, oder aber in der Kastenform – aber noch nie im Römertopf. Zeit also, dass sich das ändert!

brot aus dem römertopf
Dieser flache Holzwender ist immer in der Nähe, falls das Brot mal anbackt – egal, ob im Brotbackautomaten, der Backform oder im Römertopf.

Den ersten Versuch habe ich mit einer Brotbackform aus der Serie „pane“ (ohne Deckel) gestartet. Gewählt habe ich ihn aus einer grossen Auswahl an Brottöpfen sowie anderem Zubehör und Utensilien zum Backen beim livingshop 

Eine einfache Weißbrotbackmischung war für den ersten Versuch die beste Lösung, die am wenigsten Frust versprach. Der Teig wurde natürlich in meinem Brotbackautomaten zubereitet. Im Bielmeyer B 3650 ist das Programm Teig mit einer Knetzeit von 1.25 Stunden angegeben, die letzten 15 Minuten gibt der Brotbackautomat Wärme, damit der Hefeteig gut aufgehen kann.

Die Brotbackform wird mindestens 20 Minuten ins Wasser gestellt, um so Wasser zu ziehen. Das ersetzt die sonst so oft angewendete „feuerfeste Schale“ im Backofen. Der Teig wird in die zuvor ausgefettete Form gelegt und der Deckel des Brotes mit Wasser oder Milch bepinselt.  

Dieses Weißbrot besucht den Backofen für 10 Minuten bei Heißluft 200 Grad, nach den 10 Minuten wird die Backtempeatur auf 180 Grad reduziert und bekommt nochmals 30 Minuten zum Backen – gesamt also 40 Minuten Backzeit bei meiner 500 gr Brotbackmischung.

Bereits in den ersten 10 Minuten Backzeit ist eine merkliche Vergrößerung des Teigvolumens aufgetreten.

Ober-/Unterhitze: 200-220°C (vorgeheizt, unterste Schiene) ca. 50 Minuten
Heißluft: 180-200°C ich habe hier vorgeheizt – 40 Minuten
Gas: etwa Stufe 4 (nicht vorgeheizt)
  – ca. 50 Minutenbrotrezept für den römertopf
Das Brot ist schön durch, die Kruste angenehm cross ohne hart zu sein (auch am Endstück). Das lösen aus der Form ging, obwohl es der erste Versuch war, relativ gut. Es ist eine geschmackliche Veränderung spürbar, von der ich nicht genau weiß, wie ich sie benennen soll: herzhaft wäre zu krass, aber es ist einfach ein etwas anderes – angenehmes – Aroma. In jedem Fall also einen Versuch wert!

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