Rund ums Brot backen

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Brottopf oder Römertopf zur Aufbewahrung

Seit ich mein Brot selber backe ist das Thema „Brot aufbewahren“ nicht mehr so wichtig für mich als zu Zeiten, in denen das Brot nur gekauft wurde. Wenn ich jetzt bemerke, mein Brot geht aus und mir fehlt die Zeit, so gibt es eine Brotbackmischung – habe ich Zeit und Lust, dann gibt es ein selbst zusammengestelltes Brot nach Rezept.

brottopf

Ein Brottopf ist normalerweise ein Topf aus unglasiertem Ton mit Deckel! Der Vorteil liegt auf der Hand: das System atmet, der Ton nimmt das an zuviel, was bei frischem Brot vorhanden sein kann, auf und gibt sie später wieder ab. Vorsicht ist geboten wenn sich mal Schimmel eingenistet hat. Glasierte Brotbehälter sind schöner für unser Auge, aber nicht so atmungsaktiv.

Brottopf
Dieses Modell stammt aus dem Livingshop, wo es eine grosse Auswahl an Brottöpfen sowie anderem Zubehör und Utensilien zum Backen gibt. Eine meiner ersten Adressen ist der livingshop 

Früher, bei meinen Eltern, wurde ein Brotkasten verwendet. Was man nicht anders kennt, das macht man ebenso, also wurde auch mein Brot anfänglich in einem Brotrollbehälter aufbewahrt.Aufgrund der stärkeren Belüftung trocknet das Brot schneller aus. Dadurch verringert sich zwar die Gefahr des Verschimmelns, das Brot wird aber hart und verliert an Geschmack. Sollte einmal Schimmel eingekehrt sein, so wird die Gefahr sich immer wieder einstellen ….

Besser ist die Lagerung in einem Brottopf aus Steingut. Das Brot hält sich darin lange frisch und die Pflege ist einfach.
Wer keinen Brottopf anschaffen will und einen ausgedienten Römertopf besitzt, kann auch diesen zur Aufbewahrung von Brot verwenden. Wichtig für die Anschaffung eines Brottopfes ist, dass er gut schließt und nur durch einige wenige Luftlöcher eine leichte Luftzufuhr ermöglicht. Um Schimmelbildung vorzubeugen sollte der Brottopf wöchentlich mit Essig ausgewaschen werden.

Ein salzgebrannter Steinzeugtopf ist milch- und fruchtsäurefest, was dem Eindringen von Schimmelsporen in die Oberfläche vorbeugt. Auch die Art, wie Oma das Steinzeug gereinigt hat, ist nach wie vor aktuell: Mindestens einmal wöchentlich mit Essig reinigen, und dann lediglich mit einem Papiertuch sorgfältig trockenreiben. Die Verschiebung des pH-Werts durch die Essigsäure lässt nämlich ein schimmelfeindliches Milieu entstehen – als eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Laibe und Scheiben länger lecker bleiben.

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