Osterpalme

Eines der Brotrezepte für die Osterzeit. Da es ziemliche viele spezifische Osterbrote und Ostergebäcke gibt, sind diese gesammelt auf der Osterseite.

Der Veruch dieser von mir gebackenen Osterpalme ist ein Weizen-/Roggenmischbrot. Es schmeckt ausgesprochen gut, aber erscheint mir persönlich etwas mild. Eventuell wird das Rezept, aus dem ich bisher gebacken habe, etwas verändert. Beispielsweise könne eine Zugabe von Brotgewürz ebenso interessant sein wie die Zugabe von Bier. Zumindest aber statt der Eiermilch zum Bestreichen des Deckels und des P’s Bier zum Einsatz bringen.
Klasse schmecken tut es in jedem Fall, wenn auch die Optik nicht ganz so wurde, wie ich es mir vorgestellt hatte. Auch hier werde ich beim nächsten Mal etwas weniger Flüssigkeit verwenden.
Osterpalme

Aus welchem Grund auch immer behielt bei mir der Kranz nicht die Form eines Kranzes sondern hat sich zu einem Laib verschmolzen. Nicht weniger schmackhaft, aber optisch halt doch kein Kranz.

Bei mir bereitet der Brotbackautomat den Teig für die Osterpalme vor, die ja längere Zeit gehen sollte. Mein Bielmeier 3650 hat die Einstellung Teigkneten, die 1.25 Stunde dauert, somit einfach diese Einstellung suchen, Start und die Kneterei geht los – ohne Muskelkraft.

700 g Weizenmehl
400 g Roggenmehl
1 Würfel Hefe (dazu 6 EL warmes Wasser)
1 TL Zucker
zwischen 400 und 500 ml lauwarme Buttermilch
2 Eier plus 1 Eiweiß
6 EL Olivenöl
1 EL Salz

1 ausgeblasenes Ei
1 EL Kondensmilch + 1 Eigelb als Eiermilch zum bestreichen sowie 1 hart gekochtes bunt gefärbtes Ei

Die beiden Mehlsorten in eine Schüssel sieben. Mit einem Löffel eine Mulde drücken und die Hefe hineinbröckeln. Den Zucker und ein wenig Mehl vom Rand darüber streuen und mit 6 EL warmem Wasser die Hefe glatt rühren.

Bei mir macht es der Brotbackautomate: manuell gilt, die Schüssel abdecken und für 10 Minuten beiseite stellen. Das gegangene Hefestück mit etwas Mehl bestreuen, die Buttermilch, die zimmerwarmen Eier, das Olivenöl und das Salz dazugeben und alle Zutaten in gut 5 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Falls der Teig zu fest ist, noch etwas lauwarme Buttermilch dazugeben.

Bei mir war er locker und flockig, vielleicht hätte mir das zu denken geben sollen. Wobei der Teig genau so aufgegangen war, wie in dem Rezept beschrieben: auf das doppelte. Da er aber trotz mehr Mehlzugabe sehr weich war hat das vermutlich die Form verhindert. Ohne Olivenöl wäre das Gebäckstück vermutlich „in Form geblieben“.

Dann den Teig zu einer Kugel formen, zurück in die Schüssel legen und 1 Stunde oder länger abgedeckt gehen lassen. Das Teigvolumen soll sich etwa verdoppelt haben. Im Brotbackautomaten klappte es einwandfrei.

Den Backofen auf 200 °C (Gas Stufe 3, Umluft 180 °C) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den gegangenen Teig noch einmal durchkneten. Zwei Handvoll Teig beiseite legen. Den Rest in 3 gleich große Stücke teilen und zu etwa 40 bis 45 cm langen Rollen formen. Daraus einen Zopf flechten und auf dem Backblech zu einem Kreis schließen.

Aus dem restlichen Teig 4 dünne Rollen formen (dabei einen kleinen Rest für die Rundung des Buchstabens P aufbewahren) und mit etwas Eigelb wie aus dem Bild ersichtlich auf den Teigkreis legen und andrücken.

Aus dem letzten Stück Teig die Rundung des P biegen und mit etwas Eigelb andrücken. Das ausgeblasene Ei hineindrücken. Die Osterpalme 15 Minuten ruhen lassen. Ich selber mache es so, dass ich das fertige Gebäck für rund 30 Minuten bei 50 Grad in den Ofen stelle.

Das restliche Eigelb mit Kondensmilch verrühren und die Osterpalme damit bestreichen. Im Backofen auf der mittleren Schiene in 25 bis 35 Minuten goldgelb backen. Nach dem Auskühlen das ausgeblasene Ei durch das bunte Osterei ersetzen.