Marmelade aus dem Brotbackautomaten

ist meines Erachtens eine geniale Sache. Mit Erfolg habe ich Erdbeeren, Himbeeren, Pflaumen, Kirschen und Johannisbeeren zu Marmelade verarbeitet. Fehlgeschlagen ist hingegen der Versuch Brombeermarmelade zuzubereiten, die gewonne Soße wird wohl aus dem Flüssigkeitsstadium nie herauskommen und eignet sich daher höchstens für Quark oder Joghurt als Beigabe oder als süße Soße über Eis. Einen Versuch werde ich jedoch nochmals starten. Eventuell ist die Struktur von wilden Brombeeren, die ich verwendet habe, anders als die von kultivierten.
Marmelade einkochenZu beachten ist beim Marmelade kochen im Brotbackautomaten dass immer der Gelierzucker 2:1 verwendet wird, bei 1:1 funktioniert es nicht – diese Information konnte ich auch der Bedienungsanleitung des Unold Backmeisters entnehmen.

Ich achte bereits beim Einkauf darauf, dass ich nicht nur günstige Waren kaufe, sondern wenn diese im Glas sind, dann auch in solchen, die ich später für meine Marmelade verwenden kann. Ich habe das große Glück viel Platz in unserem Haus zu haben und somit die Gläser stapeln zu können. Diese werden immer gleich innerhalb der Spülmaschine gereinigt um dann zu warten bis sie zum Einsatz kommen.

Bin ich dann mit dem Brotbackautomaten beim Marmeladekochen, so werden sie mit heissem Wasser gefüllt, welches erst kurz vor dem Befüllen aus den Gläsern geleert wird.

Das Marmeladeeinkochen im Brotbackautomaten geht im Regelfall sehr einfach weil dafür auch ein spezielles Programm vorhanden ist – zumindest in meinem Unold Backmeister 8650 sowie dem Clatronic. Ich persönlich würde auch kein Gerät mehr ohne dieser Funktion kaufen. Zum Zeitpunkt meines ersten Kaufes hatte ich nicht im Traum an Marmelade gedacht, eine Freudin brachte mir große Mengen und ich konnte testen … und bin dabei geblieben!

Während jedoch in den Kurzrezepten der Bedienungsanleitung der Backautomaten von Gelierhilfe keine Rede ist verwende ich doch kleine Mengen davon um eine bessere Konsistenz zu haben, ich denke auch, dass es der Halbarkeit dienen könnte. Ich gebe diese während dem Kochvorgang bei.

Wichtig ist übrigens immer nicht mehr als 1,5 kg Früchte zu verarbeiten. Ich persönlich gehe davon aus, dass das die Schmerzgrenze ist in Sachen Belastbarkeit des Behälters (der Sud muss ja warmgehalten werden bzw. zum Kochen gebracht werden).

Ist das ganze fertig (bitte auf keinen Fall ohne Topflappen aus dem Brotbackautomaten entfernen!!!) wird die Marmelade bei mir in die zuvor heiss ausgespülten Gläser gefüllt und zumindest für 5 Minuten auf den Kopf gestellt. Danach kann das Glas wieder ganz normal umgedreht werden und in regulärer Position erkalten.

Ich persönlich versuche darauf zu achten, dass ich Marmelade nicht länger als ein Jahr aufbewahre. Es mag gehen, aber für mich gilt die Jahresgrenze. Durch nette, oft auch witzige Etiketten kann ich das ganz gut im Griff behalten. Davon einmal abgesehen, habe ich keine besonders großen Mengen. In jedem Fall werden alle Gläser kühl und dunkel gelagert.

Es ist übrigens jederzeit möglich aus aufgetauten Früchten Marmelade zuzubereiten. Jedoch gilt für mich dann: Saft nicht mitverwenden. Die Marmelade wird ansonsten für meinen Geschmack zu flüssig und geliert kaum.

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