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Brotparty oder Grillparty

Du denkst, das könnte langweilig sein? Wetten, daß nicht! Es gibt Unmengen der verschiedensten Brotsorten – wie auch Unmengen an Brotaufstrichen oder eventuellen Grillmöglichkeiten.

Knuspriges, frisches Brot aller Arten – wann hast Du das zuletzt gegessen? Was auf den ersten Blick als schlicht erscheint, muss es nicht bleiben.

das richtige für eine Brotparty: Mohnbrot

Es gibt zahlreiche milde Weißbrote, wie auch aromatische Weizen– oder Roggenmischbrote – auch ein kerniges Vollkornbrot spricht manch einen Gaumen an. Dazu gibt es jede Menge verschiedener abgeschmeckter Butter , Schmalz, Käse, Wurst und/oder Schinken oder Grillgut.

Laugenbrezeln oder frisch gebackene Brötchen dürften ebensoviel Reiz haben wie vielleicht eine dicke Schnitte Bauernbrot . Einfach das, wonach Lust und Laune gerade stehen. Dazu ein kühles Bier vom Faß, Landwein, Tomaten- oder Gemüsesaft – gar mit einem Schuß Wodka? Vielleicht aber auch mit frischer Vollmilch? Und Ihr meint wirklich, da kann irgendjemand widerstehen?

Aprikosenmarmelade aus dem BBA

Ich persönlich bin ein Fan von Brotaufstrichen oder Marmeladen, die nicht zu süß sind. Besonderer Favourit ist in meinem Fall Aprikosenmarmelade. Im Handel erhält man/frau jedoch zumeist eine ziemlich fruchtlose Mischung.

Das nun folgende Rezept wird mit frischen Früchten und getrockneten, ungeschwefelten Aprikosen zubereitet. Durch das Trockenobst entsteht ein besonders intensives Aroma. Je nach Geschmack können die Trockenfrüchte zuvor in Weisswein oder Apfelsaft eingelegt werden.Mit Freund Brotbackautomaten habe ich diese etwas andere Kreation gestartet.

500 gr frische Aprikosen  (in kleine Würfel geschnitten)
200 gr getrocknete, ungeschwefelte, Aprikosen (in kleine Würfel geschnitten)
Gelierzucker 1:2 ca. 300 gr – im Normalfall würde mehr verwendet werden !
einige Spritzer Zitronensaft und 1 Prise Nelkenpulver

etwas Geliermischung zwecks der Haltbarkeit (ca. 1 Jahr).

Bei Bedarf/Geschmack können noch 50 ml trockener Weißwein oder Apfelsaft dazu verwendet werden, die getrockneten, ungeschwefelten Aprikosen darin zu „baden“.
Aprikosenmarmelade aus dem Brotbackautomaten

Rezept Aprikosenmarmelade

Diese Mischung ergab 3 ca. 250/300 ml Gläser feinster Aprikosenmarmelade voller Fruchtstücke.

Zubereitet wurde diese Aprikosenmarmleade im Unold Backmeister mit dem Zubereitungsprogramm für Konfitüre.

In den Brotbackbehälter setze ich die Knethacken ein und fülle alle Zutaten ein.

Aus der Übersicht der Zubereitungszeiten lässt sich ersehen, dass das Programm für Marmelade und Konfitüren 1 Stunde und 20 Minuten benötigt. Über die Menütaste (natürlich muss unser Backmeister vorher auf der rechten Seite eingeschaltet werden) wird nun genau diese Zeit durch die Taste „Start“ bestätigt.

Der Unold Backmeister beginnt nun mit dem Aufheizen, ein Vorgang, der ca. 15 Minuten in Anspruch nimmt.

Während der letzten Minuten gebe ich noch eine Prise Gelierhilfe zu, eine Sicherheit für mich in Sachen Haltbarkeit. Bei einigen Marmeladen habe ich auch eine dünne mit Alkohol betränkte Folie auf den Glasinhalt gelegt und erst dann das Glas zugeschraubt. Dieser oder andere Wege bleibt der eigenen Überzeugung in Sachen Haltbarkeit überlassen.

Kurz vor Ende der Zubereitungszeit habe ich die dafür vorgesehenen Gläser mit heißem Wasser befüllt, welches nun ausgegossen wird. Die Gläser werden entweder auf ein feuchtes Tuch gestellt oder aber direkt in die Spüle, die ich auch mit einem cm Wasser bedeckt habe.

Die Gläser werden sofort nach dem Befüllen zugeschraubt und gereinigt. Nach Abkühlen können sie mit netten Aufklebern versehen werden, damit wir wissen, wann diese Brotaufstriche zubereitet wurden bzw. wie lange sie noch haltbar sein dürften.

Aprikosenmarmelade mit Trockenfrüchten

Brotbackautomaten – wo sind sie günstiger – neu oder gebraucht?

Aprikosenmarmelade

Die Früchte werden gewaschen und von den Kernen befreit und dann mit wenig Wasser gekocht. Danach streicht man/frau die Früchte durch ein Sieb und gibt auf 1 Liter Aprikosenmark 500 g Gelierzucker (Es können auch die 1:2 oder 1:3 Gelierzuckerpackungen verwendet werden; einfach umrechnen).Da die Aprikosen schwer gelieren, fügt man am besten eine Flasche Geliermittel und den Saft von einer halben Zitrone dazu. Die Marmelade benötigt dann nur zehn Minuten um, einzukochen und behält ihre schöne Farbe und das volle Aroma.

Man füllt sie noch heiß in die Einmachgläser, die man mit Cellophan oder Pergament zubindet. Ein anderer Weg sind natürlich Gläser mit Schraubdeckel.
Aprikosenmarmelade

Oder die Alternative: (falsche) Aprikosen-Marmelade, dazu benötigt man:

Aprikosen-Marmelade (falsche)

250 g Dörraprikosen weicht man in 2 Litern Wasser ein und kocht sie dann mit 250 g fein aufgeriebenen Karotten weich. Diese Masse wird dann durch ein Sieb gedrückt, mit Zitronensaft abgeschmeckt und mit der entsprechenden Menge Gelierzucker gesüßt.

Die Marmelade wird besonders schön steif, wenn man eine Flasche Geliermittel oder je nach Angabe auf dem Päckchen Geliermittel, dazu gibt.

Aprikosenmarmelade

Standardmässig verwende ich 1 kg Zucker 1:2, weil nur dieser im Brotbackautomaten einsetzbar ist, sowie 800 gr frische Aprikosen und rund 200 gr getrocknete Aprikosen (die auch gerne zuvor ein Bad in Weisswein nehmen dürfen, je nach Geschmack). Ich setze auch noch Gelierhilfe ein, obwohl das bei dieser Marmelade eigentlich nicht notwendig wäre, aber sicher ist sicher.
aprikosenmarmeladerezept
Damit es etwas anders aussieht oder schmeckt setze ich entweder ein Blatt der Zitronenmelisse ins Glas, sieht ganz origenell aus und verändert den Geschmack nicht merklich. Oder füge rund 30 gr Pistazienkerne bei. Beide zusammen habe ich noch nicht getestet.

Osterkranz

Ein Gebäck, welches sich nicht klar als Brot oder Kuchen einordnen läßt. Kuchen, weil es süß ist – jedoch ohne Zucker und nur mit Honig bedeutet das nur eine „Grundsüße“. Brot, weil die Konsistenz nicht so „aufgeplustert“ ist wie bei einem Hefezopf.
Durch Anis und Zimt bekommt alles eine schöne würzige Note und riecht mehr als verführerisch, wenn es gebacken wird. Die Nüsse bringen noch etwas Pfiff in dieses Rezept.

Deshalb wird bei mir der Teig im Brotbackautomaten hergestellt. Das alles geht aber ebenso gut in einer Schüssel (statt meinem Brotbackbehälter).

Das Mehl wird in den Brotbackbehälter gefüllt, von der Milch werden ein paar Eßlöffel abgenommen, leicht warm gemacht und mit der Hefe vermischt. Diese Hefemilch kommt nun in das Mehl des Brotbackbehälters (oder Eurer Schüssel) und wird mit etwas Mehl zu einem Brei verarbeitet und darf dann ein paar Minuten stehen.

Danach werden die weiteren Zutaten beigefügt und alles vom Brotbackautomaten geknetet.

Dann wird mein Brotbackautomat – oder Eure Schüssel, die abgedeckt wird – einige Zeit stehenbleiben damit der Teig geht (was bei diesem Kuchen nicht so wichtig zu sein scheint, da er weniger aufgeht als andere Hefegebäcke.

Von Hand wird der Teig nochmals gut durchgeknetet.

Dann entnehme ich ca. 40 gr Teig als Flickstück für das Ende des Zopfes um es zu umwickeln, damit er garantiert hält. Aus dem restlichen Teig werden drei gleich große Mengen geteilt.

Aus den drei Teighäufchen werden nun Stränge geformt. Ein bischen ziehen, ein bischen rollen, immer gut im Mehl gewendet. Klappt bei diesem Teig ganz gut, da er vermutlich durch den Honig eine gute Konsistenz erhält.

In der Zeit, in der ich die Eiermilch vorbereite (Ein Ei trennen und das Eigelb in eine Schüssel/Schale geben und ca. 6 Eßlöffel Milch hinzugeben, alles verquirlen) werden diese Teigstränge nochmals mit einem Tuch abgedeckt, damit sie nicht „frieren“ müssen oder „Zugluft abbekommen“, was dem Hefeteig normalerweise nicht gut tut.

Da ich Bedenken hatte, dass ich den ferig geflochtenen Kranz nicht heil auf das Backblech bekomme habe ich an der Arbeitsfläche an den oberen Rand das Backpapier gelegt (damit im vorderen Teil Platz für das Backblech ist, welches ich dann unter den Zopf mit dem Backpapier schieben wollte).
Begonnen zu flechten habe ich am oberen Rand, da der Zopf ja dann zu einem Kreis gelegt werden soll und somit Platz benötigt.

Fast panisch musste ich nun feststellen dass ich Probleme hatte im Kreis herum zu flechten. Peinlich, aber wahr.

Diese drei gleich großen Stränge wurden also zu einem Kranz geflochten und an den Enden gut verdickt. Sicherheitshalber habe ich ein plattgedrücktes Flickstück auf diese Enden gelegt.

Alles mit verquirlter MIlch mit Eigelb bepinseln und noch ein Ei eingesetzt.

Laut dem Rezept soll der Zopf ca. 40 Minuten bei 180 Grad backen. Bei mir waren es 30 Minuten auch 160 Grad. Wobei ich den Zopf bei ca. 30 Grad in den Ofen auf die mittlere Schiene gestellt habe und nach ca. 20 Minuten der Ofen 160 Grad erreicht hatte und eine Färbung, die schon sehr dunkel war.

Also hier müsst Ihr mit Eurem Ofen „spielen“- am besten dabeibleiben, habe ich jetzt bei dem neuen Herd gelernt.

Die Zutaten sind:

500 g Mehl, Typ 405
1 Würfel Hefe, frisch
200 ml Milch (bitte nicht alles gleich zugeben, evtl.benötigt ihr etwas weniger)
1 Ei
50 g Butter
75 g Honig
1 Päckchen Vanillezucker
½ TL Salz

1 Prise Piment evtl. Nelken, die schmecken milder und man hat sie eher im Haus, ich habe auch noch etwas Zimt beigefügt.

100 g Haselnüsse, gemahlen
1 EL Zitronensaft

Für die Eiermilch zu bestreichen: 1 Eigelb und 1 EL Milch

Zum Bestreuen 50 Mandeln (Blättchen) – ich hatte keine und habe geraspelte genommen.

Pikantes Osterbrot

Die Milch lauwarm erwärmen und darin die Hefe mit dem Zucker unter Rühren auflösen. Beide Mehlsorten in eine Schüssel sieben und die Hefemilch sowie das Salz und die Butter in Flöckchen dazugeben. Die Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten, der sich vom Schüsselboden löst.

Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen bis sich sein Volumen verdoppelt hat. In der Zwischenzeit die Kräuter waschen, trocken schütteln und sehr fein hacken. Eine Kastenform von ca. 25 cm Länge fetten. mit Mehl ausstreuen. Den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche nochmals durchkneten und dabei die gehackten Kräuter unterarbeiten. Ein  apfelgrosses Teigstück zur Seite legen, den übrigen Teig zu einem Brotlaib formen und in die vorbereitete Form geben.

Die kleine Teigkugel etwa 1/2cm dick ausrollen und Hasenfiguren ausschneiden oder ausstechen. Das Eigelb verquirlen, das Brot damit bestreichen und anschließend die Hasenfiguren darauf legen, leicht andrücken und ebenfalls mit Eigelb bestreichen. Das Brot in der Form weitere 30 Minuten gehen lassen.

Backtemperatur 200 Grad (Gas Stufe 3) vorheizen.

Das Osterbrot im heissen Backofen auf der untersten Schiene etwa 45 Minuten hellbraun backen.

Zutaten für den Teig:

200 ml Milch

1 Päckchen Trockenhefe

1/2 Tl. Zucker

250 gr  Weizenmehl

150 gr Dinkelmehl

1 Tl. Salz

50 gr zimmerwarme Butter

1 grosser Bund gemischte Frühlingskräuter (ersatzweise Tiefkühl-Kräuter)

1 Eigelb

Ausserdem: Fett und Mehl für die Form.

Marmelade aus dem Brotbackautomaten

ist meines Erachtens eine geniale Sache. Mit Erfolg habe ich Erdbeeren, Himbeeren, Pflaumen, Kirschen und Johannisbeeren zu Marmelade verarbeitet. Fehlgeschlagen ist hingegen der Versuch Brombeermarmelade zuzubereiten, die gewonne Soße wird wohl aus dem Flüssigkeitsstadium nie herauskommen und eignet sich daher höchstens für Quark oder Joghurt als Beigabe oder als süße Soße über Eis. Einen Versuch werde ich jedoch nochmals starten. Eventuell ist die Struktur von wilden Brombeeren, die ich verwendet habe, anders als die von kultivierten.
Marmelade einkochenZu beachten ist beim Marmelade kochen im Brotbackautomaten dass immer der Gelierzucker 2:1 verwendet wird, bei 1:1 funktioniert es nicht – diese Information konnte ich auch der Bedienungsanleitung des Unold Backmeisters entnehmen.

Ich achte bereits beim Einkauf darauf, dass ich nicht nur günstige Waren kaufe, sondern wenn diese im Glas sind, dann auch in solchen, die ich später für meine Marmelade verwenden kann. Ich habe das große Glück viel Platz in unserem Haus zu haben und somit die Gläser stapeln zu können. Diese werden immer gleich innerhalb der Spülmaschine gereinigt um dann zu warten bis sie zum Einsatz kommen.

Bin ich dann mit dem Brotbackautomaten beim Marmeladekochen, so werden sie mit heissem Wasser gefüllt, welches erst kurz vor dem Befüllen aus den Gläsern geleert wird.

Das Marmeladeeinkochen im Brotbackautomaten geht im Regelfall sehr einfach weil dafür auch ein spezielles Programm vorhanden ist – zumindest in meinem Unold Backmeister 8650 sowie dem Clatronic. Ich persönlich würde auch kein Gerät mehr ohne dieser Funktion kaufen. Zum Zeitpunkt meines ersten Kaufes hatte ich nicht im Traum an Marmelade gedacht, eine Freudin brachte mir große Mengen und ich konnte testen … und bin dabei geblieben!

Während jedoch in den Kurzrezepten der Bedienungsanleitung der Backautomaten von Gelierhilfe keine Rede ist verwende ich doch kleine Mengen davon um eine bessere Konsistenz zu haben, ich denke auch, dass es der Halbarkeit dienen könnte. Ich gebe diese während dem Kochvorgang bei.

Wichtig ist übrigens immer nicht mehr als 1,5 kg Früchte zu verarbeiten. Ich persönlich gehe davon aus, dass das die Schmerzgrenze ist in Sachen Belastbarkeit des Behälters (der Sud muss ja warmgehalten werden bzw. zum Kochen gebracht werden).

Ist das ganze fertig (bitte auf keinen Fall ohne Topflappen aus dem Brotbackautomaten entfernen!!!) wird die Marmelade bei mir in die zuvor heiss ausgespülten Gläser gefüllt und zumindest für 5 Minuten auf den Kopf gestellt. Danach kann das Glas wieder ganz normal umgedreht werden und in regulärer Position erkalten.

Ich persönlich versuche darauf zu achten, dass ich Marmelade nicht länger als ein Jahr aufbewahre. Es mag gehen, aber für mich gilt die Jahresgrenze. Durch nette, oft auch witzige Etiketten kann ich das ganz gut im Griff behalten. Davon einmal abgesehen, habe ich keine besonders großen Mengen. In jedem Fall werden alle Gläser kühl und dunkel gelagert.

Es ist übrigens jederzeit möglich aus aufgetauten Früchten Marmelade zuzubereiten. Jedoch gilt für mich dann: Saft nicht mitverwenden. Die Marmelade wird ansonsten für meinen Geschmack zu flüssig und geliert kaum.

Zitronenmelisse

Zu den Kräutern bin ich keinesfalls über das Thema Backen oder Kochen gekommen sondern über meine Streunerkatzen, die ich versorge, und deren Naturkratzbaum, der durch Kräuter verschönert werden sollte.

Manche sagen, Katzen mögen sie – andere sind vom Gegenteil überzeugt. Ich selber habe mehr den Eindruck als wäre ihnen das alles recht egal. Mrs. Schneeulchen und die Kitten schnuppern regelmässig daran. Die anderen Damen und Herren der Katzenbande setzen sich nicht mit der Zitronenmelisse auseinander; bzw. nicht zu den Zeiten, wo ich das sehen könnte.

Die Zitronenmelisse wird zumeist mit ihren frischen Blättern für für Salate und zur Garnierung von Kochgerichten verwendet. Dabei wird die Melisse nicht mitgekocht, sondern sondern frisch/roh verwendet. Sie wirkt beruhigend, wird gegen Kopfschmerzen und Magenprobleme eingesetzt und findet sich auch als Badezusatz und in der Naturkosmetik. Melisse enthält ätherisches Öl (Hauptbestandteile Citral und Citronellal), Gerbstoffe, Bitterstoffe, Harz. Der Vitamin-C-Gehalt der frischen Pflanze pro 100 g Frischgewicht beträgt 253,0 mg.

Für Tee werden die frischen Blätter einfach mit heißem Wasser übergossen. Da die feinen Blatthärchen, die sich dabei gelegentlich lösen, mitunter als störend empfunden werden, empfiehlt es sich, den Tee zu filtern. Als Tinktur aus frisch gepressten Saft (Knoblauchpresse) wird es als Fieberblasenstift oder äth.Oel zum Betupfen von Fieberblasen (herpes simplex). Übrigens kann Zitronenmelisse zu allen Süßspeisen verwendet werden, die normalerweise mit Zitronenaroma verfeinert werden. Sie passen auch hervorragend, wenn fein zerkleinert, zu gezuckerten Erdbeeren.

Es handelt sich bei ihr um eine mehrjährige Pflanze, die bis zu 1 m hoch wird. Der Name „Melisse“ stammt aus dem Griechischen und wurde abgeleitet, bedeutet dann „Biene“. Nach Plinius liebt die Biene diese Pflanze mehr als alle anderen. Die Melisse wird deshalb seit langem als Bienenfutterpflanze angebaut und Imker reiben mit der Melisse den Bienenstock ein, damit das Volk nicht ausschwärmt Wobei ich jedoch Zitronenmelisse und Katzenminze nebeneinander stehen habe: alles summende trifft sich bei der Katzenminze.

Die Zitronenmelisse liebt warme Standorte und muß ab dem zweiten Jahr nur wenig gegossen werden. Durch sehr strengen Frost kann die Pflanze angeblich erfrieren, was ich in der Praxis noch nie beobachtet habe (und das obwohl der letzte Winter mehr als – 20 Grad in Peto hatte). Die Vermehrung erfolgt durch Teilen des Wurzelstocks, eine Aussaat kann ab April erfolgen.

Da das Zitronenaroma sich beim Trocknen verflüchtigt, eignet sich die Pflanze weniger zum Trocknen (es sei denn als Tee). Junge Triebe und die Blätter können von frühling bis Herbst geerntet werden. Kurz vor der Blüte (Ende Juni) hat die Pflanze den stärksten Wirkstoffgehalt. Bitte nicht über 30 Grad trocknen, sonst gehen die Inhaltsstoffe verloren.

Erdbeerkuchen

Die Butter oder Margarine schaumig rühren und nach und nach die Eier und den Zucker hinzugeben und verrühren. Die restlichen Zutaten unterrühren und den Teig in eine Springform geben. Im vorgeheizten Backofen bei 180-200 Grad 45 Minuten bis zu 60 Minuten backen.

Bei Erdbeerkuchen den fertig gebackenen Teig auskühlen lassen, evtl. durchschneiden und mit Erdbeermarmelade oder einer Vanillebuttercreme füllen, dann den Deckel darauflegen, wieder mit Erdbeermarmelade oder Vanillebuttercreme bestreichen.

Zum Abschluß mit reichlich frischen Erdbeeren belegen und mit Tortenguß überziehen.

erdbeerkuchen

Zutaten für den Teig:

140 gr Butter oder Margarine

130 gr Zucker

150 gr Mehl

2 Eier

1 TL Backpulver

1 Prise Salz

½ EL Rum

Erdbeerkuchen Rezept Erdbeerkuchen

Frankenlaib

Ein Rezept aus dem Fränkischen – wer mehr wissen will über regionales Kochen, der könnte sich wohl fühlen bei den Schwäbischen Rezepten.

Der Grundsauerteig wird mit etwas warmem Wasser angerühert und die Hefe in lauwarmen Wasser aufgelöst. Die verschiedenen Mehle werden in eine Schüssel gesiebt um dann in der Mitte eine Kuhle zu machen, in welche Sauerteig und Hefe hineinkommen. Mit etwas Mehr wird dieser Vorteig angemischt und kann dann ca. 30 Minuten gähren.

Dann wird mit Salz und Kümmel gewürzt und alles gut verknetet. Nach und nach wird die gesamte Wassermenge zugegeben bis ein geschmeidiger Teig entstanden istFrankenlaib Rezept
An einem warmen Ort sollte dieser Teig dann 2 Stunden gehen. Danach wird auf einem bemehlten Tuch ein Brotlaib geformt, der in einem Handtuch in eine passende Schüssel gelegt wird. Der Brotlaib wird durch die Tuchenden bedeckt und geht eine weitere Stunde.

Danach wird der geformte Laib auf ein gefettetes Backblech gelegt und im vorgeheizten Backofen gebacken. Beim Einschieben des Brotes sollte eine Tasse Wasser in den Ofen gegossen werden damit Wasserdampf entsteht. Möglich ist natürlich auch ein Tonschälchen mit Wasser im Backofen. Nach ca. 10 Minuten wird der Ofen kurz geöffnet, damit der Dampf entweichen kann.

Backhitze ca. 250 Grad bei einer Backzeit von ca. 60 Minuten

bei abgeschalteter Temperatur verbleibt das Brot noch ca. 10 Minuten in der Röhre.

Wenn das Brot dann aus dem Ofen kommt wird es mit gekochtem Stärkebrei bestrichen.

Zutaten:

300 gr Grundsauer

100 gr Mehl (Type 1600)

100 gr Mehl (Type 350)

600 gr Roggenmehl

15 gr Hefe

ca. 3/4 l lauwarmes Wasser

1 1/2 EL Salz

1 EL gemahlenen Kümmel