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Reinigung von Gärkörbchen

Wie es der Name schon sagt sind diese  Brotformen nur zur Gärung und Formung des Teiges zu benutzen und keinesfalls zum darin backen. Meine beiden Gärkörbchen, rund und länglich, stammen von Getreidemühlen.de sind sauber gearbeitet und robust, somit dürfte sie eine lange Lebensdauer begleiten. Verschiedene Gärkörbchen zum Kauf gibt es hier.

Die Form wird vor der Benutzung mit Mehl bestäubt um dann mit dem zubereiteten Teig gefüllt zu werden. (Übrigens: Verhindern lässt sich (meistens) das ankleben am Korb durch eine Mischung aus Roggenmehl, 1 Teil, und Speisestärke, 2 Teilen)
Dann lässt man diesen Brotlaib die notwendige Zeit formen und gären.

Vor jeder Benutzung sollten die Formen möglichst ausgeklopft werden. Damit wird sichergestellt, dass sich keine Fremdkörper in der Form befinden. Die Brotformen sollten nicht im feuchten Zustand gelagert werden, sondern vor der Lagerung getrennt voneinander getrocknet werden.
Aufbewahrt werden sie bei mir im Beistellherd, auf dem ich koche und heize, der also regelmässig warm ist.

Reinigung:

Die regelmäßige Reinigung der Formen sollte regelmässig – je nach Benutzungshäufigkeit – erfolgen. Vor der Reinigung die Körbchen in den Ofen stellen um bei 120 – 140 Grad für 45 Minuten für die Abtötung der eventuell vorhandenen Bakterien und Schimmelsporen zu sorgen.

Im Anschluss mit einer harten Bürste ausbürsten.
Durch die Trocknung der Form und des darin enthaltenen Mehls lässt sich das Gärkörbchen nun leicht reinigen.

Alternative zum Gärkörbchen

Wem es so geht wie mir, dass „plötzlich“ ein Gärkörbchen fehlt für den gibt es eine Alternative.

Ich habe ein kleines Brot hergestellt, bei dem ein Sieb als Gärkörbchen herhalten musste. Ein sauberes Abtrockentuch in das Sieb, Teig hineingelegt und in Form gedrückt und den Rest des Tuches darübergelegt. Aufgehen lassen und auf das Blech stürzen. Genial!

Das geht auch in Schüsseln aller Art: einfach ein Tuch darunter und den Teig darauf. Dieser übernimmt dann beim aufgehen die Form des Gefäßes.

 

 

Gärkörbchen in verschiedenen Farben, Formen und Größen sind hier käuflich zu erwerben.

Welches Gärkörbchen ist das richtige?

Gute Frage, die wohl vom Nutzer, dem Ofen und so vielem mehr abhängt.

Es gibt viele Varianten. Ich selber habe mir  zwei Peddigrohrkörbchen angeschafft wegen den Rillen auf dem Brot, die ich optisch einfach schön finde.

Es handelt sich dabei um ein Peddigrohr Gärkörbchen-Set mit 2 Stück Peddingrohr-Gärkörbchen für mein Sauerteigbrot.


Ein Gärkörbchen rund und ein Gärkörbchen lang, für jeweils ca. 1 kg Sauerteig-Brot. Natürlich gehen auch kleinere Brote in diese Körbe 🙂
Wichtig ist: die Gärkörbchen gut „einmehlen“, bevor der Teig zum Gären in das Körbchen kommt, damit nicht beim Stürzen Teig kleben bleibt.

Maße Peddigrohrkörbchen-Set rund und lang für 1 kg:
rundes Gärkörbchen – Ø: ca. 220 mm
langes Gärkörbchen – Länge / Breite / Höhe: ca. 300 / 140 / 70 mm
Bezugsquelle für diese super gearbeiteten Gärkörbchen: Getreidemühlen.de

Andere Gärkörbchen in verschiedenen Farben, Formen und Größen sind hier käuflich zu erwerben.

Sollte das Körbchen einmal rauh werden und der Teig daran hängen bleiben, so wird wohl ein entsprechendes Küchentuch dieses Körbchen zieren. Möglich sind auch Baumwollbezüge, die dann in die Körbchen eingelegt werden.

Gärkörbchen aus Kunststoff erscheinen mir keine gute Lösung zu sein, da auf dem glatten Material kein Mehl anhaftet. Also müsste auch hier wieder ein Küchentuch oder ein Baumwollüberzug (die gewaschen werden können) zusätzlich das Plastikgärkörbchen zieren.

Übrigens: Verhindern lässt sich (meistens) das ankleben am Korb durch eine Mischung aus Roggenmehl (1/3) und Speisestärke 2/3).