Rund ums Brot backen

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Neujahresbrezeln

Die Hefe mit lauwarmer Milch verrühren. Dann die flüssiger Butter, Zucker, Zitronenschale, Eier und Salz mit verkneten. 30 Minuten gehen lassen.

600 g Teig abwiegen. Den Rest zu einer 120 cm langen Rolle formen und als Brezel geformt auf ein geöltes Backblech legen. Den übrigen Teig dritteln, je zu 30 cm langen Rollen formen, flechten. […]

Neujahresbrezeln

Erstmalig habe ich sie selber gebacken und nicht beim Bäcker gekauft: Neujahrsbrezeln.

Hätte ich etwas gedacht, so hätte ich zuvor noch einige Centstücke gereinigt und gut sichtbar in die Brezeln eingebacken.

Zutaten:

2 Würfel Hefe 500 ml Milch 1000 gr Mehl 160 gr Butter 160 gr Zucker 1 TL Zitronenschale oder ein paar Tropfen […]

Neujahresbrezel aus Brotbackmischung

Leider bin ich weder die Megahausfrau noch habe ich jemals Zeit. Warum nicht einfach auf die Schnelle aus einer Brotbackmischung etwas anderes zaubern als das formlose Standardbrot? Zumal ich persönlich die Brotbackmischungen immer verändere, sei es dadurch, dass Wasser durch Milch ersetzt wird, Schmalz oder Butter zugegeben wird oder Brotgewürz zugegeben wird.

Den Teig […]

Neujahrsbrezeln ohne Weizenmehl

Leider gibt es viele Menschen, die eine Allergie gegen Weizenmehl haben. Für solche Fälle hat Das Hildegard von Bingen Kochbuch ein Rezept, in welchem Weizenmehl durch Dinkelmehr ersetzt wird.

Das Grundrezept ist für einen Hefezopf. Da die Neujahrsbrezeln im Prinzip aber aus eben solchem Teig hergestellt sind ist das sicherlich eine Variante für Allergiker.

500 […]

Traumfrau oder Traummann backen

Kennt Ihr diesen „dummen“ Satz, den oft die zu hören bekommen, die entweder einfach keinen Partner finden oder denen kein Partner „gut genug“ zu sein scheint.

Für den Fall, dass derdie „Partnersuchende“ über Humor verfügt, gibt es eine Backform, aus der ihm/ihr dann eben Traummann oder Traumfrau gebacken werden kann.

Dieses Set beinhaltet eine Backmischung […]

Brot und Salz zum Umzug

auch im Brotbackautomaten lassen sich Brote backen, die diesem alten Brauch entgegenkommen. Dieser Brauch stammte noch aus Zeiten, als Brot und Salz nichts selbstverständliches waren.

Die Formel oder auch die Wünsche bei der Übergabe lauten denn auch:
Das Brot, damit in diesem Hause nie Hunger herrschen möge, das Salz, damit ewiger Wohlstand sei. Salz und Brot in das neue Haus zu bringen soll seine künftigen Bewohner vor Mangel an Lebensmitteln bewahren.

Brot, damit nie Hunger in das Haus einzieht
Salz, damit das Leben seine Würze behält
Wein, damit der Wohlstand erhalten bleibt

Ein verbreiteter und alter Brauch ist es deshalb, Gäste mit Brot und Salz zu begrüßen. Im Russischen bedeutet das aus Chleb („Brot?) und Sol („Salz?) zusammengesetzte Wort Chlebosolstwo „Gastfreundlichkeit?, ein Sprichwort sagt „Brot ist für alles ein Haupt?, womit ausgedrückt wird, daß zu allen Gerichten Brot gehört.

Weil erst das sterbende Korn viele Ähren hervorbringt und auch das Korn zermahlen werden muss, um Brot zu werden ist die Hostia der katholischen Messe in diesem Sinne eine Opfergabe. Als erster Hinweis auf das Opfer von Wein und Brot gilt das Opfer des Melchisedek, als er den Abram trifft (1. Mose 18-20).

Der Hintergrund ist ein recht einfacher:
Das Salz wurde früher nicht nur als Gewürz benutzt, sondern auch als Konservierungsstoff (Sauerkraut, Salzgurken, Salzheringe, SChinken, Speck und andere Pökelware). Dieses wichtige Gut, Salz, musste zumeist über große Entfernungen transportiert. Dementsprechend war es entsprechend teuer, auch unter Berücksichtigung der Tatsache, das meist auch gehörige Steuern darauf erhoben wurden. Einfacher Rückschluß aus damaligen Zeiten, wer viel Salz besaß, war wohlhabend.

Die damalige Salzsteuer, die manchmal recht gesalzen war wird dadurch untermauert, dass sich in Haeusern oft noch Salzbaenke finden lassen. Das sieht aus, wie ne normale Bank, aber hohl. Das Salz kam in diese Bank, die Oma des Hause wurde dann dort mit ihren ganzen Kleidern raufgesetzt, wenn der „Salzsteuereintreiber“ im Anmarsch war!!!!

Damit keine widrigen Geister und Dämonen erzürnt (oder angelockt) werden, verzichtet man früher übrigens während der Zwölfnächte auf das Backen von Brot. Am Karfreitag gebackenes Brot wird erst dann schimmeln, wenn sein Bäcker unaufricht geworden ist.

Um Hausgeister zu halten beherzige man „schäl keinen Baum, erzähl keinen Traum, back keinen „Kümmel ins Brot?

Wohl nirgends gibt es so viele Brotsorten wie bei uns in Deutschland. Mehr als 300 verschiedene Arten von Brot und mehr als 1 200 Sorten von Kleingebäck (Brötchen, Brezeln usw.) gebacken werden.

Redensart: „Des’ Brot ich eß, des’ Lied ich sing’.?

Apfelkrapfen und Berliner

Nachdem Ihr hier Rezepte für Fettgebäck wie Apfelkrapfen und Berliner findet gibt es hier auch noch ein bischen zu Brauchtum und Geschichte von diesen Gebäcken.

Die Wochen bzw. Tage vor der christlichen Fastenzeit haben viele Namen: Fastnacht, Fasching oder Karneval. Ohne also die Bußzeit vor Ostern wären die verrückten Tage nicht denkbar. Finden wir doch […]