Browse Category: zum Osterfest

Backen für Ostern – ein paar kleine Ideen für die Osterbäckerei.

Fruchtiges Osterbrot

Für den Brotteig alle Zutaten verkneten. Dann die Fruchtmischung unter den Teig kneten. Diesen Teig dann zueinem runden Ballen formen und ca. 15 Minuten abgedeckt gehen lassen.
Danach den Teig zueiner schönen Teigkugel formen.

Anschließend den Teig auf ein Backblech setzen und erneut gehen lassen.
Kurz bevor der Teig vollständig aufgegangen ist, mit einer Schere oder einem Messer kreuzweise die Brotobergläche einschneiden. Die Oberfläche des Brotes mit Eigelb bestreichen und in der Mitte die Mandelstifte aufstreuen.

Das Brot in den vorgeheizten Ofen (190 Grad) schieben und goldgelb backen bei einer Backzeit von ca. 25 bis 30 Minuten und einer Hitze von 180 Grad.
Nach 10 Minuten Backzeit die Ofentür spaltweise öffnen, damit Dampf entweichen kann.

Das fertige Osterbrot mit gekochter Aprikosenmarmelade bestreichen und anschließend mit dem Kristallzucker den Rand des Brotes bestäuben.

Zutaten:
für den Brotteig
400 gr Weizenmehl (Typ 550)
80 gr Zucker
80 gr Butter
1 frisches Ei
40 gr Hefe
15 gr geriebene Zitroneneschale
10 gr Backmalz (wenn Getreidekörner wie Gerste, Weizen ect. auskeimen, anschließend getrocknet werden, gedarrt und vermahlt entsteht Backmalz, welches im Teig dafür sorgt, daß den Mikroorganismen leicht verwertbare Substrate zur Verfügung gestellt werden, dadurch dient es der Beschleunigung der Gärung)
5 gr Salz
160 ml Milch

Fruchtmischung
80 gr eingeweichte Rosinen
60 gr Mandelstifte
30 gr Orangeat
30 gr Zitronat

Kruste
1 frisches Eigelb
einige Mandelstifte
etwas Aprikosenmarmelade
1 TL Kristalzucker

Quelle: Brotrezepte aus ländlichen Backstuben

Quelle: Rezepte aus ländlichen Backstuben

 

Einen Gärkorb um Brot zu backen gibt es in vielen Farben und Formen – die größte Auswahl fand ich bei Amazon – einige der Modelle sind unten aufgeführt. Ein Klick auf das jeweilige Bild führt zur Kaufmöglichkeit bei Amazon.

Osterkranz

Ein Gebäck, welches sich nicht klar als Brot oder Kuchen einordnen läßt. Kuchen, weil es süß ist – jedoch ohne Zucker und nur mit Honig bedeutet das nur eine „Grundsüße“. Brot, weil die Konsistenz nicht so „aufgeplustert“ ist wie bei einem Hefezopf.
Durch Anis und Zimt bekommt alles eine schöne würzige Note und riecht mehr als verführerisch, wenn es gebacken wird. Die Nüsse bringen noch etwas Pfiff in dieses Rezept.

Deshalb wird bei mir der Teig im Brotbackautomaten hergestellt. Das alles geht aber ebenso gut in einer Schüssel (statt meinem Brotbackbehälter).

Das Mehl wird in den Brotbackbehälter gefüllt, von der Milch werden ein paar Eßlöffel abgenommen, leicht warm gemacht und mit der Hefe vermischt. Diese Hefemilch kommt nun in das Mehl des Brotbackbehälters (oder Eurer Schüssel) und wird mit etwas Mehl zu einem Brei verarbeitet und darf dann ein paar Minuten stehen.

Danach werden die weiteren Zutaten beigefügt und alles vom Brotbackautomaten geknetet.

Dann wird mein Brotbackautomat – oder Eure Schüssel, die abgedeckt wird – einige Zeit stehenbleiben damit der Teig geht (was bei diesem Kuchen nicht so wichtig zu sein scheint, da er weniger aufgeht als andere Hefegebäcke.

Von Hand wird der Teig nochmals gut durchgeknetet.

Dann entnehme ich ca. 40 gr Teig als Flickstück für das Ende des Zopfes um es zu umwickeln, damit er garantiert hält. Aus dem restlichen Teig werden drei gleich große Mengen geteilt.

Aus den drei Teighäufchen werden nun Stränge geformt. Ein bischen ziehen, ein bischen rollen, immer gut im Mehl gewendet. Klappt bei diesem Teig ganz gut, da er vermutlich durch den Honig eine gute Konsistenz erhält.

In der Zeit, in der ich die Eiermilch vorbereite (Ein Ei trennen und das Eigelb in eine Schüssel/Schale geben und ca. 6 Eßlöffel Milch hinzugeben, alles verquirlen) werden diese Teigstränge nochmals mit einem Tuch abgedeckt, damit sie nicht „frieren“ müssen oder „Zugluft abbekommen“, was dem Hefeteig normalerweise nicht gut tut.

Da ich Bedenken hatte, dass ich den ferig geflochtenen Kranz nicht heil auf das Backblech bekomme habe ich an der Arbeitsfläche an den oberen Rand das Backpapier gelegt (damit im vorderen Teil Platz für das Backblech ist, welches ich dann unter den Zopf mit dem Backpapier schieben wollte).
Begonnen zu flechten habe ich am oberen Rand, da der Zopf ja dann zu einem Kreis gelegt werden soll und somit Platz benötigt.

Fast panisch musste ich nun feststellen dass ich Probleme hatte im Kreis herum zu flechten. Peinlich, aber wahr.

Diese drei gleich großen Stränge wurden also zu einem Kranz geflochten und an den Enden gut verdickt. Sicherheitshalber habe ich ein plattgedrücktes Flickstück auf diese Enden gelegt.

Alles mit verquirlter MIlch mit Eigelb bepinseln und noch ein Ei eingesetzt.

Laut dem Rezept soll der Zopf ca. 40 Minuten bei 180 Grad backen. Bei mir waren es 30 Minuten auch 160 Grad. Wobei ich den Zopf bei ca. 30 Grad in den Ofen auf die mittlere Schiene gestellt habe und nach ca. 20 Minuten der Ofen 160 Grad erreicht hatte und eine Färbung, die schon sehr dunkel war.

Also hier müsst Ihr mit Eurem Ofen „spielen“- am besten dabeibleiben, habe ich jetzt bei dem neuen Herd gelernt.

Die Zutaten sind:

500 g Mehl, Typ 405
1 Würfel Hefe, frisch
200 ml Milch (bitte nicht alles gleich zugeben, evtl.benötigt ihr etwas weniger)
1 Ei
50 g Butter
75 g Honig
1 Päckchen Vanillezucker
½ TL Salz

1 Prise Piment evtl. Nelken, die schmecken milder und man hat sie eher im Haus, ich habe auch noch etwas Zimt beigefügt.

100 g Haselnüsse, gemahlen
1 EL Zitronensaft

Für die Eiermilch zu bestreichen: 1 Eigelb und 1 EL Milch

Zum Bestreuen 50 Mandeln (Blättchen) – ich hatte keine und habe geraspelte genommen.

Russisches Osterbrot

Das Mehl in einer Schüssel sieben und mit der Trockenhefe und dem Zucker mischen. Die lauwarme Milch, die weiche Butter, die zimmerwarmen Eigelbe und die Creme Fraiche dazugeben und alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig zu einer Kugel formen und abgedeckt ca.45 Minuten gehen lassen.Das Roggenmehl, alle Gewürze, die Mandelstifte, die Korinthen sowie die kandierte Fruchtmischung darüber geben und alles vermengen.

Den Teig nocheinmal 30 Minuten ruhen lassen. Inzwischen eine geradwandige hohe Form (z. B. Kochtopf, Durchmesser ca. 22 cm) sehr sorgfälltig mit weicher Butter einfetten. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen (Gas Stufe 2, Umluft 160 Grad vorheizen).

Den Teig noch einmal kurz durchkneten und in die Form füllen. Weitere 20 Minuten ruhen lassen. Im Backofen auf der untersten Stufe 50 – 60 Minuten backen.

Den Kuchen 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann zum Auskühlen auf ein Kuchengitter stellen. Die Marzipanrohmasse klein schneiden und mit dem gesiebten Puderzucker verkneten. Mit der Lebensmittelfarbe 200 Gramm Marzipanrohmasse gelb und 100 Gramm rot färben.

Aus dem gelben Marzipan dünne Rollen formen, aus dem roten Marzipan Röschen. Den Puderzucker mit dem Orangensaft dicklich cremig rühren und den Kuchen mit dem Zuckerguss ganz überziehen. Die gelben Rollen sowie die Röschen an den Seiten des Kuchens festkleben.

Zutaten:
600 gr Mehl
2 Päckchen Trockenhefe
200 gr Zucker
etwa 3/8 l lauwarme Milch
150 grweiche Butter
4 Eigelb (zimmerwarm)
250 gr Craime fraiche
300 gr Roggenmehl Type 1150
1 Tl Salz
1 Tl gem. Kardamom
1 TL gem. Zimt
1 Döschen gem. Safran
1 TL ger. Zitronenschale
1 TL ger. Orangenschale
200 gr Mandelstifte
100 gr Korinthen
100 gr kandierte Früchtemischung
Butter für die Form

200 gr Marzipanrohmasse
100 gr Puderzucker
gelbe und rote Lebensmittelfarbe
150 gr Puderzucker
2 – 3 EL Orangensaft

Quelle:
Backen für Ostern
60 Lieblingsrezepte für die ganze Familie – Backen für Ostern. 60 Lieblingsrezepte für die ganze Familie.

Osterbrötchen

Mehl in eine Schüssel sieben und warm stellen. Hefe, 3 Eßl Milch 1 TL Zucker verrühren, zudecken und 15 Minuten stehen lassen. Hefemilch, übrige Milch, Zucker, Eier, 30 gr weiches Fett, Salz, Zimt und Kardamom zum Mehl geben und den Teig glatt rühren. Zugedeckt eine Stunde gehen lassen.

Das übrige Fett in Würfel schneiden, ins Gefrierfach geben. Danach Fett, gewaschene Sultaninen und Korinthen unter den Teig kneten. Tomatengroße Häufchen aufein gefettetes Backblech setzen, Brötchen gehen lassen, mit Eigelb bestreichen, mit Hagelzucker bestreuen und bei 200 Grad 30 Minuten backen (ich werde bei Umluft mit ca. 180 Grad für ca. 25 Minuten backen).

Zutaten:
500 gr Mehl
1 Würfel Hefe
knapp 1/4 l lauwarme Milch
75 gr Zucker
2 Eier
125 gr Butter oder Margarine
1/2 TL Salz
1 TL Zimt
etwas Kardamom
150 gr Sultaninen und Korinthen
1 Eigelb mit etwas Milch verrühert zu bestreichen
2 EL Hagelzucker

Pikantes Osterbrot

Die Milch lauwarm erwärmen und darin die Hefe mit dem Zucker unter Rühren auflösen. Beide Mehlsorten in eine Schüssel sieben und die Hefemilch sowie das Salz und die Butter in Flöckchen dazugeben. Die Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten, der sich vom Schüsselboden löst.

Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen bis sich sein Volumen verdoppelt hat. In der Zwischenzeit die Kräuter waschen, trocken schütteln und sehr fein hacken. Eine Kastenform von ca. 25 cm Länge fetten. mit Mehl ausstreuen. Den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche nochmals durchkneten und dabei die gehackten Kräuter unterarbeiten. Ein  apfelgrosses Teigstück zur Seite legen, den übrigen Teig zu einem Brotlaib formen und in die vorbereitete Form geben.

Die kleine Teigkugel etwa 1/2cm dick ausrollen und Hasenfiguren ausschneiden oder ausstechen. Das Eigelb verquirlen, das Brot damit bestreichen und anschließend die Hasenfiguren darauf legen, leicht andrücken und ebenfalls mit Eigelb bestreichen. Das Brot in der Form weitere 30 Minuten gehen lassen.

Backtemperatur 200 Grad (Gas Stufe 3) vorheizen.

Das Osterbrot im heissen Backofen auf der untersten Schiene etwa 45 Minuten hellbraun backen.

Zutaten für den Teig:

200 ml Milch

1 Päckchen Trockenhefe

1/2 Tl. Zucker

250 gr  Weizenmehl

150 gr Dinkelmehl

1 Tl. Salz

50 gr zimmerwarme Butter

1 grosser Bund gemischte Frühlingskräuter (ersatzweise Tiefkühl-Kräuter)

1 Eigelb

Ausserdem: Fett und Mehl für die Form.

Ausstecher Hasen & Co.

Vielleicht die sinnvollste, einfachste und schnellste Variante in Sachen Ostergebäck: Ausstecherle in österlichen Formen.

Der Teig ist super zu verarbeiten, klebt nicht, bröselt nicht… und es ist absolut nicht problematisch, eine Hälfte abzunehmen, die gelb bleibt um die nächste dann einfach mit Kakao anzureichern, weiterzumixen und daraus nun auch noch einen Schokoladenteig zu erhalten. Ich persönlich habe beim Schokoladenteig nur Kako hinzugetan und keinen Zucker, da ich keine so „süße“ bin.

Die Grundzutaten wären:
375g Butter
250g Butterschmalz
350g Zucker
4 Eigelb (evtl. 1 Eigelb mehr, je nach Konsistenz wenn man so wie ich Rum und Weißwein wegläßt)
2 EL Rum
3-4 EL Weißwein

Das alles schaumig rühren und dann 875g Mehl druntermischen und gut verkneten – alles kalt stellen.

Ich habe nur die Hälfte der Mengen genommen da wir ja keine Großfamilie zu versorgen haben

Teig nicht allzu dünn auswellen (ich bevorzuge 4-5mm) und bei 180 Grad 10-15 Minuten backen. Bei meinem Ofen habe ich auf ca. 50 Grad vorgeheizt, habe dann das Gebäck auf die vorletzte Schiene gelegt, da es unten doch stark braun wurde und auf „nur“ 150 Grad erhitzt. Nach ca. 10 Minuten konnte der Ofen ausgeschaltet werden.

Noch warm, aber dennoch in etwas abgekühltem Zustand, in Zimtzucker oder Vanillezucker wenden (das kann man auch weglassen, wenn man es nicht mag!).

Frisch schmecken sie gut, sind aber noch etwas trocken, nach einiger Zeit Aufbewahrung in Dosen werden sie mürbe und dann schmecken sie erst richtig gut!

Osterpalme

Eines der Brotrezepte für die Osterzeit. Da es ziemliche viele spezifische Osterbrote und Ostergebäcke gibt, sind diese gesammelt auf der Osterseite.

Der Veruch dieser von mir gebackenen Osterpalme ist ein Weizen-/Roggenmischbrot. Es schmeckt ausgesprochen gut, aber erscheint mir persönlich etwas mild. Eventuell wird das Rezept, aus dem ich bisher gebacken habe, etwas verändert. Beispielsweise könne eine Zugabe von Brotgewürz ebenso interessant sein wie die Zugabe von Bier. Zumindest aber statt der Eiermilch zum Bestreichen des Deckels und des P’s Bier zum Einsatz bringen.
Klasse schmecken tut es in jedem Fall, wenn auch die Optik nicht ganz so wurde, wie ich es mir vorgestellt hatte. Auch hier werde ich beim nächsten Mal etwas weniger Flüssigkeit verwenden.
Osterpalme

Aus welchem Grund auch immer behielt bei mir der Kranz nicht die Form eines Kranzes sondern hat sich zu einem Laib verschmolzen. Nicht weniger schmackhaft, aber optisch halt doch kein Kranz.

Bei mir bereitet der Brotbackautomat den Teig für die Osterpalme vor, die ja längere Zeit gehen sollte. Mein Bielmeier 3650 hat die Einstellung Teigkneten, die 1.25 Stunde dauert, somit einfach diese Einstellung suchen, Start und die Kneterei geht los – ohne Muskelkraft.

700 g Weizenmehl
400 g Roggenmehl
1 Würfel Hefe (dazu 6 EL warmes Wasser)
1 TL Zucker
zwischen 400 und 500 ml lauwarme Buttermilch
2 Eier plus 1 Eiweiß
6 EL Olivenöl
1 EL Salz

1 ausgeblasenes Ei
1 EL Kondensmilch + 1 Eigelb als Eiermilch zum bestreichen sowie 1 hart gekochtes bunt gefärbtes Ei

Die beiden Mehlsorten in eine Schüssel sieben. Mit einem Löffel eine Mulde drücken und die Hefe hineinbröckeln. Den Zucker und ein wenig Mehl vom Rand darüber streuen und mit 6 EL warmem Wasser die Hefe glatt rühren.

Bei mir macht es der Brotbackautomate: manuell gilt, die Schüssel abdecken und für 10 Minuten beiseite stellen. Das gegangene Hefestück mit etwas Mehl bestreuen, die Buttermilch, die zimmerwarmen Eier, das Olivenöl und das Salz dazugeben und alle Zutaten in gut 5 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Falls der Teig zu fest ist, noch etwas lauwarme Buttermilch dazugeben.

Bei mir war er locker und flockig, vielleicht hätte mir das zu denken geben sollen. Wobei der Teig genau so aufgegangen war, wie in dem Rezept beschrieben: auf das doppelte. Da er aber trotz mehr Mehlzugabe sehr weich war hat das vermutlich die Form verhindert. Ohne Olivenöl wäre das Gebäckstück vermutlich „in Form geblieben“.

Dann den Teig zu einer Kugel formen, zurück in die Schüssel legen und 1 Stunde oder länger abgedeckt gehen lassen. Das Teigvolumen soll sich etwa verdoppelt haben. Im Brotbackautomaten klappte es einwandfrei.

Den Backofen auf 200 °C (Gas Stufe 3, Umluft 180 °C) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den gegangenen Teig noch einmal durchkneten. Zwei Handvoll Teig beiseite legen. Den Rest in 3 gleich große Stücke teilen und zu etwa 40 bis 45 cm langen Rollen formen. Daraus einen Zopf flechten und auf dem Backblech zu einem Kreis schließen.

Aus dem restlichen Teig 4 dünne Rollen formen (dabei einen kleinen Rest für die Rundung des Buchstabens P aufbewahren) und mit etwas Eigelb wie aus dem Bild ersichtlich auf den Teigkreis legen und andrücken.

Aus dem letzten Stück Teig die Rundung des P biegen und mit etwas Eigelb andrücken. Das ausgeblasene Ei hineindrücken. Die Osterpalme 15 Minuten ruhen lassen. Ich selber mache es so, dass ich das fertige Gebäck für rund 30 Minuten bei 50 Grad in den Ofen stelle.

Das restliche Eigelb mit Kondensmilch verrühren und die Osterpalme damit bestreichen. Im Backofen auf der mittleren Schiene in 25 bis 35 Minuten goldgelb backen. Nach dem Auskühlen das ausgeblasene Ei durch das bunte Osterei ersetzen.

Kerniger Osterzopf

Bei den Zutaten gilt bei mir: man/frau nehme, was man hier auf dem Lande bekomme. Somit muss ich in Sachen Körner öfter mal variieren und von mir übermittelten Rezepten abweichen. Beispielsweise habe ich auch vorgeröstete Mandelblättchen auf den Zopf gegeben.

1 Zwiebel
30 g Schinkenspeck – ich fand 70 gr. Schinkenwürfel besser
1 TL Butter
4 EL gehackte Mandeln
500 g Mehl
1/2 Würfel Hefe
2 TL Zucker
etwa 200 ml lauwarme Milch
1/2 TL Salz
etwas ger. Zitronenschale oder 1/2 Btl. Citro-back
75 g weiche Butter
1 Ei
1 Eiweiß
1 Eigelb
1 TL Milch
3 EL Kürbiskerne – bei mir waren es Pistazien wegen der schönen grünen Farbe
2 EL Sonnenblumenkerne
2 EL Pinienkerne
hart gekochte, bunt gefärbte Eier

1. Die Zwiebel schälen und fein würfeln, ebenso den Schinkenspeck. Zuerst die Zwiebelwürfel in der heißen Butter anschwitzen den Speck und die Mandeln hinzufügen und 2 Minuten braten. Zum Abkühlen beiseite stellen.

2. Das Mehl in eine Schüssel sieben. Mit einem Löffel eine Mulde drücken und die Hefe hineinbröckeln. 1 TL Zucker darüber streuen und die Hefe mit etwas lauwarmer Milch und ein wenig Mehl vom Rand glatt rühren. Die Schüssel abdecken und für 10 Minuten beiseite stellen.

3. Das Salz, den restlichen Zucker, die Zwiebel Speck-Mischung, die Zitronenschale, di Butter, das Ei und das Eiweiß sowie bis auf einen kleinen Rest die lauwarme Milch dazugeben und alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Eventuell noch etwas Milch hinzufügen. Wobei diese Aktionen bei mir – wie eigentlich immer – vom Brotbackautomaten erledigt werden. Deshalb bereitet er ja auch Teig zu.

4. Den Teig abgedeckt in der Schüssel 30 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 200 °C (Gas Stufe 3, Umluft 180 °C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Das Eigelb mit etwas Milch verrühren. Bis auf einige Kürbiskerne alle Kerne grob hacken.

Bei meinem Ofen waren noch die 180 Grad Umluft viel zu viel – beim nächsten Mal 160 Grad und wohl mal nur 25 Minuten. Denn auch das Abdecken mit Silberfolie ist nicht immer das Optimum. Innerhalb von drei Minuten „zuviel Backzeit“ wird aus schönem braun nämlich dunkelbraun…..

5. Den gegangenen Teig noch einmal durchkneten und zu drei gleich langen Rollen formen. Von jeder Rolle ein kleines Stück abschneiden, flach drücken, dann zu Rosetten formen. Die drei Stränge zu einem Zopf flechten.

6. Den Zopf auf das Backblech legen und rund formen. Jeweils 3 Stellen mit etwas Eigelb bestreichen und die Rosetten darauf setzen. Etwas Eigelb auf die Rosetten verteilen und die ganzen Kürbiskerne wie Blütenblätter um die Rosetten legen.

7. Das Osternest abgedeckt 15 Minuten gehen lassen. Dann mit Eigelb bestreichen und mit den zerkleinerten Kernen bestreuen. Auf der mittleren Schiene im Backofen 30 bis 40 Minuten backen.

8. Das abgekühlte Osternest mit hart gekochten und bunt gefärbten Eiern füllen.

Quelle:
Backen für Ostern
60 Lieblingsrezepte für die ganze Familie – Backen für Ostern. 60 Lieblingsrezepte für die ganze Familie.

Osterfrühstück

Ich mache mir jedes Jahr Gedanken über originelle Osterbäckerei. Natürlich ist es sinnvoller, sich in den Wochen vor Ostern darüber Gedanken zu machen als auf die Schnelle, wenn es um die Vorbereitungen geht.


Hier habe ich aus einer Brotbackmischung österliches ausgestochen oder geflochten. Zur Tarnung, bzw. Übung ausgeblasene Ostereier eingesetzt, die später durch richtige Eier ersetzt werden. Verziert wurde dieses Gebäck durch Mohn, Sesam und allerlei nussiges.

Gebacken wurde bei rund 180 Grad zwischen 15 und 20 Minuten, je nach Gebäckgröße.


So kann auch, wie auf dem Bild oben links, ein Eierbecher aus Brot gebacken werden, welcher dann gleich die Grundlage für das Frühstück darstellen kann.

Osterbrötchen

Bei den einen sind das einfach nur „Rosinenbrötchen“, bei den anderen gilt es als traditionelles Ostergebäck. Wobei ich persönlich keinen Bezug fand und denke, diese Brötchen können noch mit frühlingshaften oder ostertechnischen Dekorationsmitteln entsprechend „eingefärbt“ werden.

Wie immer bereitet bei mir der Brotbackautomat den Teig zu. Herkömmlich zubereitet beginnt man/frau damit Mehl in eine Schüssel zu sieben und diese warm zu stellen. Hefe, 3 Eßl Milch 1 TL Zucker verrühren, zudecken und 15 Minuten stehen lassen. Hefemilch, übrige Milch, Butter bzw. Margarine, Zucker, Eier, Salz, Zimt und Kardamom zum Mehl geben und den Teig glatt rühren. Zugedeckt eine Stunde gehen lassen.
rosinenbroetchen

Da ich selber keine Rosinen mag habe ich den Teig gedrittelt. Ein Teil wird mit Rosinen vermengt, ein Teil mit kleingeschnittenen, getrockneten Aprikosen und ein Teil mit Zitronat.
osterbrötchen osterbroetchen

Die Zitronatbrötchen erhalten noch einen Käfer. Ich finde es sieht etwas österlicher aus, etwas grün zu sehen und einen Käfer als „nur“ Rosinen oder Aprikosen.

Aprikosen oder Zitronat oder Sultaninen/Korinthen unter den Teig kneten. Tomatengroße Häufchen aufein gefettetes Backblech setzen, Brötchen gehen lassen (bei mir waren es ca. 30 Minuten im Ofen bei 50 Grad), danach mit Eigelb bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen, dann bei 200 Grad 30 Minuten backen (ich habe bei Umluft mit ca. 160 Grad für ca. 25 Minuten gebacken).
Osterrezept osterrezept

Zutaten:
500 gr Mehl
1 Würfel Hefe
knapp 1/4 l lauwarme Milch
75 gr Zucker
2 Eier
125 gr Butter oder Margarine
1/2 TL Salz
1 TL Zimt
etwas Kardamom
150 gr Sultaninen und Korinthen
1 Eigelb mit etwas Milch verrühert zu bestreichen
2 EL Hagelzucker

evtl. Dörraprikosten, Zitronat bzw. Zuckerkäfer