Adventsbrot

Die Zutaten für den Ansatz mischen und diesen Ansatz mit Rum zwei Tage stehen lassen.

für den Brotteig alle Zutaten vermischen und verkneten. Danach den Ansatz zu dem Brotteig geben und verkneten. Den Teig in zwei Hälften teilen und diese zulänglichen Brotblaiben formen und mit Wasser einstreichen. Danach auf ein gefettetes Backblech legen.

Den Teig, bzw. die zwei Laiber, nochmals 30 bis 40 Minuten gehen lassen. Anschließend die Oberflächen der Brote mit Mehl bestreuen, absieben, evtl. mit einer weihnachtlichen Motivschablone wie Sternen.

Die Brote in den auf 240 Grad vorgeheizten Backofen schieben und 5 Minuten bei 240 Grad backen, dann den Backofen auf 180 Grad zurückschalten und die Ofentüre kurz öffnen, damitder Backdampf entweichen kann. Die Brote weitere 45 Minuten backen lassen

Zutaten für den Ansatz:
150 gr Rum (38%)
100 gr weiche Backpflaumen
100 gr weiche Dörraprikosen
50 gr Orangeat
50 gr Zitronat
50 gr Mandelstifte
50 gr Rosinen

für den Brotteig
400 gr Weizenmehl Type 550
150 gr Roggenmehl Type 987
15 gr Sauerteig
10 gr Salz
15 gr Hefe
350 ml Wasser

sowie etwas Fett für das Blech und etwas Mehl zum bestäuben

Quelle:
Brotrezepte aus ländlichen Backstuben

Stollen … rund um den Stollen

Stollen sollte niemals angeschnitten werden wenn er frisch ist.

Aufbewahren sollte man ihn, indem man ihn beispielsweise in eine Leintuch wickelt um es dann in einer Holzwanne aufzubewahren, so war es zumindest in den Anfangszeiten des Stollens.

Vereinfacht ist die Möglichkeit den Stollen in Originalverpackung auf den Balkon oder in einen Schrank zu stellen. Die Lagertemperatur ist mit 3 und 10 Grad am günstigsten gewählt.

Er sollte weder Wärme noch Frost abbekommen und eine Luftfeuchtigkeit von ca. 70% ist ideal.

Lang, lang ist’s her, da gab es die erste Rechnung, auf der ein Stollen stand.

Um genau zu sein 1474 war es, als der Dresdner Christstollen erstmals auf der Rechnung des christlichen Bartolomai-Hospitals erwähnt wurde. Der Stollen gilt als mittelalterliches Fastengebäck bestand damals nur aus Mehl, Hefe und Wasser. Damals derlaubten die katholischen Grundregeln weder Butter noch Milch.

Aber es gab einen kulinarisch recht positiv veranlagten Menschen namens Kurfürst Ernst von Sachsen, der zusammen mit seinem Bruder Albrecht im Jahr 1450 den Papst Nikolaus V. bat, just jenes Butter-Verbot aufzuheben. Vermutlich als gute Tat vor dem Weihnachtsfest ließ sich dieses wichtige Haupt der katholischen Kirche umstimmen und schickte ein als „Butterbrief‘ bekanntes Schreiben, welches bessere Zutaten erlaubte.

Ab ca. 1500 wurden in Dresden „Christbrote uff Weihnachten“ auf dem Striezelmarkt, dem wohl ältesten deutschen Weihnachtsmarkt, verkauft. Ab 1560 übergaben die Stollenbäcker ihrem Landesherrn zum heiligen Fest ein oder zwei Weihnachtsstollen von 36 Pfund Gewicht. Acht Meister und acht Gesellen trugen ihn zum Schloß.

1730 ließ August der Starke, der wie man weiß einigen Genüssen – nicht nur den kulinarischen – frünte, von der Bäckerzunft Dresdens einen Riesenstollen von 1,8 Tonnen backen. An dieses Ereignis knüpft das jährlich am Sonnabend vor dem 2. Advent in Dresden stattfindende Stollenfest an.

Der Dresdner Christstollen wird in seiner jetzigen Beschaffenheit und mit den Zutaten wird erst seit diesem Jahrhundert gebacken.

Jede Menge Stollenrezepte und andere Weihnachtsbäckerei gibt bei unseren Weihnachtsrezepten.

Adventszopf

Das Mehl, die Hefe sowie Milch, Butter, Zucker, Salz und Eier zu einem Hefeteig verarbeiten um diesen dann 30 Minuten gehen zu lassen.

Dann den Teig zu einem Zopf flechten (3er, 4er, 6er oder 8er Zopf) und mit einem verquirrlten Ei bestreichen, anschließend mit Hagelzucker bestreuen.

Diesen Zopf bzw. Striezel bei 180 °C goldgelb backen.

Je nach Geschmack können zusätzlich Rosinen oder getrocknete, klein geschnittene Aprikosen zugegeben werden.

p. s. Hefeteig oder Brot ist ganz durchgebacken, wenn es innen hohl klingt. Gebäck umdrehen und von hinten „anklopfen“.

1/2 kg Mehl (evtl. Vollkorn)
1 Würfel Hefe
0,2 l Milch
100 gr Butter
2 Eier
1 TL Salz
100 gr Zucker
1 Ei (zum Bestreichen)

Mitbringsel zur Adventszeit

Einfach eine nette Kleinigkeit zwischen den Adventstagen.

weihnachtsbrot
Da es bei mir auch oftmals „schnell“ gehen muss habe ich immer genügend Brotbackmischungen vorrätig. Somit auch ein schnelles Geschenk für einen kurzen Besuch mal zwischendurch.

Abends eine Brotbackmischung verfeinern durch Brotgewürz, Joghurt, Butter oder Schmalz – über Nacht backen und danach abkühlen lassen um es am nächsten Morgen mit ein paar Ästen und passender Verpackung weihnachtlich zu gestalten. Kommt immer gut an, die doch die wenigsten ihr Brot selber backen und sieht adventlich aus.

Welches Brot ist gesünder?

Wir Deutschen lieben unser Brot, von dem es hunderte von Arten gibt, wie sich schon hier unter den Rezepten zeigt.

Allerdings: Reines Weißbrot besitzt keine wertvollen Inhaltsstoffe, dafür aber echte Dickmacher – während Brote aus gesundem Schrot und Korn doch einiges an Fitalmachern.

Reines Vollkornbrot – aus vollem Korn und nicht aus Auszugsmehlen bestehend – beinhaltet Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, aber auch eine Menge an Ballaststoffen. Auch Körner- oder Mischbrote sollten ein fester Bestandteil unserer Ernährung sein … im Gegensatz zu weißen, hellen und ballaststoffarmen Broten.

Die Ballaststoffe quellen im Magen auf und vermitteln dadurch ein langes Sättigungsgefühl, dieses wird durch den GI (glykämischen Index) ausgewertet. Dieser Index informiert über die Blutzuckersteigernde Wirksamkeit eines Lebensmittels. Je höher dieser ist, desto schneller steigt der Blutzucker, fördert Übergewicht und Diabetes.

Weißbrot hat einen GI-Wert von ca. 70, während gebackenes Vollkorn mit „nur“ 40 zu Buche schlägt. Beispielsweise das Vollkorn-Sauerteig-Brot oder oder Saatkornbrot oder ein Vollkornbrot mit Buttermilch.

Brot-Paprika-Salat

Die Brötchen würfeln, den Knoblauch hacken und beides mit Olivenöl vermengen. Bei 170 Grad Umluft im Backofen ca. 10 Minuten cross backen.

Die Schale der unbehandelten Zitrone abreiben, auspressen. Die Schale und den Saft mit Apfeldicksaft und Balsamico-Creme mischen. Je nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen.

Das Gemüse stückeln, Zwiebel in Streifen schneiden und mit dem Dressing vermengen. Unmittelbar vor dem Servieren das Brot unterheben und mit gewürfeltem Mozarella und Basilikum servieren.

Zutaten:
3 Brötchen
2 Knoblauchzehen
4 EL Olivenöl
1 unbehandelte Zitrone
2 EL Apfeldicksaft
3 EL Balsamicocreme
500 gr Tomaten
2 Paprika
1 Dose Artischocken
1 Zwiebel
1 Mozarella
Basilikum, Salz und Pfeffer

Quelle:
EDEKA – Diese Woche – Ausgabe 24/2014

schokoladige Kirsch-Konfitüre

Vor der Zubereitung sollte die Schokolade klein gehackt werden.

Die Kirschen werden gewaschen, entkernt und mit dem Pürierstab grob zerkleinert (bei mir tätigt solche Arbeiten die Küchenmaschine). Dann werden die Kirschen mit dem Gelierzucker vermengt. Alles 4 Minuten zum sprudelnden kochen bringen und eventuell entstehenden Schaum abnehmen. Dabei beständig rühren um ein anbrennen zu verhindern.

Kurz die Schokolade unterrühren und Marmelade in die – zuvor – heiß ausgespülten Gläser füllen. Bis zum Rand auffüllen und sofort mit dem Deckel verschließen. Die Gläser für 15 Minuten auf den Kopf stellen, danach umdrehen und auskühlen lassen.

Da diese Kocherei spritzintensiv werden könnte sollte ein so großer Topf gewählt werden, dass die Masse nur die Hälfte des Topfes einnimmt.

Zutaten
1 kg Kirschen
250 gr Gelierzucker
100 gr Vollmilchschokolade

Quelle: Netto Angebotsheft, Ba-Wü, für 19.07.14

Erdbeer-Rhabarber-Marmelade

Wird es doch mal wieder Zeit, den Gefrierschrank abzutauen….
Darin sind noch eingefrorene Erdbeeren und Rhabarberstücke, „nun dann versuchen wir doch mal eine Marmelade“, dachte ich mir. Erdbeermarmelade alleine ist mir zu süß, aber in Kombination mit dem sauren Rhabarber könnte das eine gute Kombination sein. Dem war auch so.

Ich habe ungefähr die selbe Menge Erdbeeren und dieselbe Menge Rhabarber in der Küchenmaschine klein gehäckselt, bzw. püriert. Wie immer im Brotbackautomaten zusammen mit der passenden Menge Gelierzucker 1:3 und der passenden Menge Geliermittel, welches ich der Sicherheit halber immer zufüge, versehen und zubereitet.

Klasse!

Sogar mein Freund, der eigentlich nur Erdbeermarmelade ist (in der puren Variante) meinte „lecker“.

Gläser für Marmelade und Kompott richtig reinigen

Nicht nur die Früchte sollten für tolle, haltbare Früchte unbeschadet sein, auch die Gläser sollten einwandfrei gereinigt sein.

Gläser mit Deckel oder Gummi sollten fünf Minuten in Essigwascher ausgekocht werden. Dabei sollten 150 ml Essigessenz auf 8 Liter Wasser angewendet werden.

Zum Trocknen sollten die Gläser umgedreht auf ein sauberes Geschirrtuch gestellt werden.

Statt dessen ist es auch möglich, die Gläser im Backofen bei 180 Grad für wenige Minuten zu erhitzen.

Beim Marmeladekochen bzw. Konfitüre zubereiten sollte immer eventuell entstehender Schaum mit einer Schöpfkelle abgenommen werden.

„Eigentlich“ ist der Gebrauch neuer Marmeladegläser der Beste, zumal diese keinen Geruch von ursprünglich vorhanden Inhaltsstoffen annehmen … aber auch ein teurer Spaß.

Ich selber verwende zumeist Champignongläser und versuche die Deckel so gut wie möglich zu reinigen, aber ohne sie zu verkratzen.

Marmelade aus dem Clatronic

Mein „bestes Stück“ hat bereits den Test in Sachen Marmeladezubereitung mit Bravour bestanden. Jedoch lässt sich nicht leugnen, dass 1:20 Stunde mehr Zeit- und Stromaufwand ist, als manch eine herkömmliche Art Marmelade zu kochen.

Einfach und schnell hat der Clatronik für mein Empfinden eine hervorragende Marmelade gekocht, bei der ich die Zutaten bestimmen konnte und einfach testen. Gewiß, dass geht auch beim einkochen auf herkömmliche Art, aber ich kam nun eben erst auf den Gedanken als ich dieses Gerät stehen hatte, die ersten Brote mit Erfolg gebacken hatten und aus dem heimischen Garten einige Erdbeeren reif waren.

Marmelade aus dem Brotbackautomaten
Eine Supermöglichkeit, finde ich als absolute Nicht-Hausfrau. Sind wir mal ehrlich, sehen wir nicht alle gerade etwas mehr aufs Geld? Sind wir nicht alle gezwungen etwas anders zu hauswirtschaften? Nie hätte ich gedacht regelmässig Brot selber zu backen oder Marmelade einzukochen. Aber Früchte nicht zu verwerten und den Fliegen zu übergeben oder Brot dem Schimmel preiszugeben, das tut mir weh.

Somit wird das Brot bei Bedarf gebacken und Marmelade wird eingekocht, wenn es Früchte in Übermaß gibt. Dieses nette Maschinchen ist nämlich auch bereit Marmelade einzukochen.Da es mittlerweile ja Geliezucker gibt, bei dem auch für Nichthausfrauen wie für mich erkenntlich ist, welche Menge Früchte dazu kommen. Zucker jeweils nach Art entweder 1/3 oder 1/2. Dazu einfach noch die passende Menge Früchte und die Marmelade ist nahezu fertig. Einfacher geht es eigentlich nicht!Wer so wie ich das Glück hat, von Freunden (herzlichen Dank liebe Corinna!!!) mit Früchten bedacht zu werden, der kann – falls die Gefriertruhe bzw. der Gefrierschrank überfüllt ist) einfach schnell zum Marmeladekochen ausweichen.

Bestimmt leichter als bei anderen Möglichkeiten des Einkochens ist der Marmeladen-/Teigbehälter leicht zu reinigen, da beschichtet. Warmes Wasser, etwas Spülmittel und er ist wieder einsatzbereit. Ab und zu sollte man auch das Innere des Backautomaten von Mehlkrümeln oder evtl. Flüssigkeitsresten befreien.

Angenehm ist, dass durch das Fenster beim Zubereitungsvorgang beobachtet werden kann, rechts ist das Bedienfeld. Tasten für Start/Stop, Programmauswahl, Teigmenge, Bräunungsgrad; links die Skala der einzelnen Programme, darunter eine Digitalanzeige, die nach Programmwahl die restliche Arbeits- bzw. Backzeit angibt.Es kann nahezu nichts schief gehen, da die Zutaten in den Brotbackbehälter gegeben werden, Gelierzucker dazu und den Rest macht im April 2004 der Clatronik.