Rund ums Brot backen

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Ital. Osterbrot

Vier Eier hart kochen und je nach Wunsch einfärben. 1 Tasse Mehl mit dem Zucker, der Hefe und dem Salz mischen. Dann die Butter und die Milch hinzugeben. Das alles ca. 2 Minuten gut durchkneten. Nun noch 3 Eier hinzugeben und ½ Tasse Mehl – nochmals ca. 2 Minuten gut durchkneten.

Mandeln, kandierte Früchte und die Anissamen in den Teig einarbeiten. Nun noch soviel Milch hinzugeben, dass der Teig noch eine weiche Konsistenz hat. Nochmals den Teig auf einer bemehlten Fläche gut durchkneten und dann in einer bedeckten Schüssel an einem warmen Ort mindestens eine Stunde gehen lassen.

Dann den Teig in zwei Hälfen teilen und daraus lange Rollen formen. Dese Rollen dann über kreuz zu einem Zopf zusammen legen. Dann diesen Zopf auf ein mit Backpapier belegtes Blech oder ein eingefettetes Blech legen. Einen Kranz formen und die Enden zusammendrücken.

Zwei Eier trennen und den Kranz mit dem Eigelb bestreichen. Gekochte Eier in den Kranz drücken und für ca. 35 Minuten bei 220 Grad backen.

3 Tassen Mehl

¼ Tasse Zucker

25 gr Hefe

1 TL Salz

2/3 Tasse warme Milch

2 TL weiche Butter

9 Eier

½ Tasse kandierte Früchte

¼ Tasse blanchierte Mandeln

½ TL Anissamen

Sonnenblumenöl

Zitronenmelisse

Zu den Kräutern bin ich keinesfalls über das Thema Backen oder Kochen gekommen sondern über meine Streunerkatzen, die ich versorge, und deren Naturkratzbaum, der durch Kräuter verschönert werden sollte.

Manche sagen, Katzen mögen sie – andere sind vom Gegenteil überzeugt. Ich selber habe mehr den Eindruck als wäre ihnen das alles recht egal. Mrs. Schneeulchen und die Kitten schnuppern regelmässig daran. Die anderen Damen und Herren der Katzenbande setzen sich nicht mit der Zitronenmelisse auseinander; bzw. nicht zu den Zeiten, wo ich das sehen könnte.

Die Zitronenmelisse wird zumeist mit ihren frischen Blättern für für Salate und zur Garnierung von Kochgerichten verwendet. Dabei wird die Melisse nicht mitgekocht, sondern sondern frisch/roh verwendet. Sie wirkt beruhigend, wird gegen Kopfschmerzen und Magenprobleme eingesetzt und findet sich auch als Badezusatz und in der Naturkosmetik. Melisse enthält ätherisches Öl (Hauptbestandteile Citral und Citronellal), Gerbstoffe, Bitterstoffe, Harz. Der Vitamin-C-Gehalt der frischen Pflanze pro 100 g Frischgewicht beträgt 253,0 mg.

Für Tee werden die frischen Blätter einfach mit heißem Wasser übergossen. Da die feinen Blatthärchen, die sich dabei gelegentlich lösen, mitunter als störend empfunden werden, empfiehlt es sich, den Tee zu filtern. Als Tinktur aus frisch gepressten Saft (Knoblauchpresse) wird es als Fieberblasenstift oder äth.Oel zum Betupfen von Fieberblasen (herpes simplex). Übrigens kann Zitronenmelisse zu allen Süßspeisen verwendet werden, die normalerweise mit Zitronenaroma verfeinert werden. Sie passen auch hervorragend, wenn fein zerkleinert, zu gezuckerten Erdbeeren.

Es handelt sich bei ihr um eine mehrjährige Pflanze, die bis zu 1 m hoch wird. Der Name „Melisse“ stammt aus dem Griechischen und wurde abgeleitet, bedeutet dann „Biene“. Nach Plinius liebt die Biene diese Pflanze mehr als alle anderen. Die Melisse wird deshalb seit langem als Bienenfutterpflanze angebaut und Imker reiben mit der Melisse den Bienenstock ein, damit das Volk nicht ausschwärmt Wobei ich jedoch Zitronenmelisse und Katzenminze nebeneinander stehen habe: alles summende trifft sich bei der Katzenminze.

Die Zitronenmelisse liebt warme Standorte und muß ab dem zweiten Jahr nur wenig gegossen werden. Durch sehr strengen Frost kann die Pflanze angeblich erfrieren, was ich in der Praxis noch nie beobachtet habe (und das obwohl der letzte Winter mehr als – 20 Grad in Peto hatte). Die Vermehrung erfolgt durch Teilen des Wurzelstocks, eine Aussaat kann ab April erfolgen.

Da das Zitronenaroma sich beim Trocknen verflüchtigt, eignet sich die Pflanze weniger zum Trocknen (es sei denn als Tee). Junge Triebe und die Blätter können von frühling bis Herbst geerntet werden. Kurz vor der Blüte (Ende Juni) hat die Pflanze den stärksten Wirkstoffgehalt. Bitte nicht über 30 Grad trocknen, sonst gehen die Inhaltsstoffe verloren.

Spinatpizza mit Ei

Das Mehl mit der Speisestärke und dem Backpulver in einer Schüssel mischen. Das Öl, den Quark sowie das Salz hinenfügen und zu einem glatten Teig verarbeiten.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig in acht Stücke teilen, rund formen, einen kleinen Rand hochziehen und auf das Backblech setzen. Den Teig 30 Minuten ruhen lassen. Dann den Backofen auf 200 Grad (Gas Stufe 3, Umluftherd 180 Grad) vorheizen.

Für den Belag die tomaten in einem Sieb abtropfen lassen, anschließend würfeln. Den Spinat putzen, wschen und ropfnass in einen Topf legen und bei großer Hitze zusammenfallen lassen. Danach gut asudrücken und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Spinat dann mit Pinienkernen mischen.

Die Tomaten auf dem Pizzaboden verteilen und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Spinat darüber legen und mit dem Käse bestreuen. Im Backofen auf der untersten Stufe 20 bis 25 Minuten backen.

Vor dem ende der Backzeit die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Eier als Spiegeleier braten. Mit Salz, Pfeffer und etwas Paprikapulver bestreuen und die heisse Pizza legen.

Tipps:
Wenn es einmal sehr schnell gehen soll, dann bereiten Sie die Mini-Pizzas aus einem Beutel Fixteig für Pizza und Gemüsekuchen mit 1/4 l Wasser zu. Statt des frischen Spinats können Sie auch aufgetauten Tiefkühlspinat verwenden. Der Spinat muss stets gut ausgedrückt werden. Falls sie keine Wachteleier bekommen, verwenden Sie kleine Hühnereier.

Zutaten:
100 gr Mehl
50 gr Speisestärke
1 1/2 TL Backpulver
6 EL Keimöl
125 gr Quark (20% Fett)
1/2 TL Salz

1 kleine Dose geschälter Tomaten
350 gr Blattspinat
Salz und Pfeffer aus der Mühle
2 EL Pinienkerne
100 gr geriebenen Gauda
1 EL Butter
8 Wachteleier
etwas Paprikapulver zum Bestreuen der Spiegeleier

Quelle:
Backen für Ostern

Karfreitagsbrot

Die lauwarme Milch mit dem Öl, dem Zucker, der abgeriebenen Zitronenschale, dem Salz und dem gesiebten Mehl in einer Schüssel mischen.

Die Hefe darüber bröckeln und alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in die Schüssel legen, abdecken und 30 Minuten gehen lassen.

Den gegangenen Teig noch einmal durchkneten und in drei etwa gleich große Stücke teilen.  Etwas Teig zum Verzieren beiseite legen. Eines der Teigstücke mit den gemahlenen Pistazien und 1 EL lauwarmer Sahne verkneten.

Das zweite Teigstück mit 1 EL Sahne und den Kokosflocken verkneten. Die Möähren schälen und fein reiben. Anschließend gut ausdrücken und mit dem dritten Teigstück,der restlichen Sahne, dem Zitronensaft und dem Zimt verneten.

Eine Kastenform (Länge ca. 26 cm) mit der Butter einfetten. Die drei verschiedenen Teige zu etwa 40 cm langen Strängenformen, zu einem Zopf flechten, einmal durchschneiden und übereinander in die Form legen.

Den Backofen auf 200 Grad (Gas Stufe 3, Umluft 180 Grad) vorheizen. Das Brot auf der zweiten Schiene von unten 40 bis 50 Minuten backen. Den Teigrest dünn ausrollen und kleine Häschen ausstechen.

Das Eigelb mit einigen Tropfen Wasser einrühren und 10 Minuten vor Ende der Backzeit das Brot damit bestreichen. Dann die ausgestochenen Häschen aufsetzen, wiederum mit Eigelb bestreichen und mit gemahlenen Pistazien bestreuen.

Das Brot 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Zutaten:
1/4 l lauwarme Milch
8 EL Keimöl
80 gr Zucker
1 TL ger. Zitronenschale
1/2 Tl Salz
500 gr Mehl
30 gr Hefe
50 gr gem. Pistazien
3 EL lauwarme süße Sahne
30 gr Kokosflocen
150 gr Möhren
1 EL Zitronensaft
etwas gem. Zimt
und Butter für die Form

1 Eigelb zum Bestreichen
gemahlene Pistazien
Puderzucker zum Bestäuben

Quelle:
Backen für Ostern
60 Lieblingsrezepte für die ganze Familie

Hefeosterhasen mit Ei

Mehl in eine Schüssel sieben und Hefe mit etwas Milch und Zucker auflösen und mit etwa 2 Eßlöffel Mehl einen Vorteig herstellen. Diesen aufgehen lassen und dann den restlichen Zucker, Salz und Mrgarineflocken zufügen. Teig gut durchkneten, etwas ruhen lassen und in vier Teile teilen.

Jedes Teigteil 1/2 cm dick ausrollen und mit einem scharfen Messer oder einer Form einen Hasen ausschneiden oder ausstechen. Aus den Teigresten 4 Körbchen schneiden. Die Körbchen um je 1 rohes Ei legen und auf den Bauch eines jeden Hasen setzen. Die Teigarme mit an das Ei heranrücken. Die Hasen mit Eigelb bestreichen und Rosinen als Augen auflegen.

Auf einem bemehlten Backblech auf der untersten stufe im rohr ca. 35 – 40 Minuten Backen. Während dieser Zeit sind dann auch die rohen Eier gar.

Zutaten für vier Hasen:

50 gr Mehl

20 gr Hefe

knapp 1/8 l Milch

40 gr Zucker

1 Prise Salz

20 gr Margarine

4 rohe Eier

2 Eigelb und 8 Rosinen für die Augen

Großmutters süßes Osterbrot

Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken, Hefe reinbröckeln, 2 TL Zucker darüber streuen, mit 3 EL von der lauwarmen Milch zum Vorteig  verrühren. Etwas Mehl vom Rand darüber stäuben. Mit einem Küchentuch bedeckt 15 Minuten an einem warmen Platz  gehen lassen. Die Mandeln abziehen und 30 Stück davon beiseite legen. Die restliche Mandel hacken. Safran mit Rum vermischen und die Butter schmelzen.

Zu dem Vorteig 2 Eier, 2 Eigelb, Zucker, Milch, Butter, 120 g Sultaninen, gemahlene Mandeln und die Safranmischung hinzufügen. Das zu einem Teig verkneten und nochmals mit einem Küchentuch abdecken und weitere 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Den Teig zu einem Brot formen und mit einem Eigelb bestreichen.

Zum Schluss das Brot mit den auf die Seite gelegten Mandeln und Sultaninen dekorieren.

Bei 180 °C im vorgeheizten Backofen etwa 45 Minuten backen

1 kg Weizenmehl

3/8 l lauwarme Milch

50 gr Hefe

100 gr Zucker

150 gr Mandeln

1/2 TL Safran

2 EL Rum

175 gr Butter

3 Eigelb

2 Eier

1 TL Salz

150 gr Sultaninen bzw. Rosinen

Russisches Osterbrot

Das Mehl in einer Schüssel sieben und mit der Trockenhefe und dem Zucker mischen. Die lauwarme Milch, die weiche Butter, die zimmerwarmen Eigelbe und die Creme Fraiche dazugeben und alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig zu einer Kugel formen und abgedeckt ca.45 Minuten gehen lassen.Das Roggenmehl, alle Gewürze, die Mandelstifte, die Korinthen sowie die kandierte Fruchtmischung darüber geben und alles vermengen.

Den Teig nocheinmal 30 Minuten ruhen lassen. Inzwischen eine geradwandige hohe Form (z. B. Kochtopf, Durchmesser ca. 22 cm) sehr sorgfälltig mit weicher Butter einfetten. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen (Gas Stufe 2, Umluft 160 Grad vorheizen).

Den Teig noch einmal kurz durchkneten und in die Form füllen. Weitere 20 Minuten ruhen lassen. Im Backofen auf der untersten Stufe 50 – 60 Minuten backen.

Den Kuchen 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann zum Auskühlen auf ein Kuchengitter stellen. Die Marzipanrohmasse klein schneiden und mit dem gesiebten Puderzucker verkneten. Mit der Lebensmittelfarbe 200 Gramm Marzipanrohmasse gelb und 100 Gramm rot färben.

Aus dem gelben Marzipan dünne Rollen formen, aus dem roten Marzipan Röschen. Den Puderzucker mit dem Orangensaft dicklich cremig rühren und den Kuchen mit dem Zuckerguss ganz überziehen. Die gelben Rollen sowie die Röschen an den Seiten des Kuchens festkleben.

Zutaten:
600 gr Mehl
2 Päckchen Trockenhefe
200 gr Zucker
etwa 3/8 l lauwarme Milch
150 grweiche Butter
4 Eigelb (zimmerwarm)
250 gr Craime fraiche
300 gr Roggenmehl Type 1150
1 Tl Salz
1 Tl gem. Kardamom
1 TL gem. Zimt
1 Döschen gem. Safran
1 TL ger. Zitronenschale
1 TL ger. Orangenschale
200 gr Mandelstifte
100 gr Korinthen
100 gr kandierte Früchtemischung
Butter für die Form

200 gr Marzipanrohmasse
100 gr Puderzucker
gelbe und rote Lebensmittelfarbe
150 gr Puderzucker
2 – 3 EL Orangensaft

Quelle:
Backen für Ostern
60 Lieblingsrezepte für die ganze Familie – Backen für Ostern. 60 Lieblingsrezepte für die ganze Familie.

Dinkelhefezopf

Bisher habe ich mich als Alternative zum Weizenmehl nur an Dinkel erprobt. Die weiteren Möglichkeiten wie Hirse, Quinoa, Amaranth, Emmer oder Hafer sind mir noch gänzlich fremd. Aber zumindest mal mein Hefezopf aus feinem Dinkelmehl Type 630 ist super geworden und ein Genuß.

Weizen trägt zur Entstehung von Entzündungskrankheiten wie Arthrose, Rheuma, Krebs, Herzinfarkt, Alzheimer, Diabetes, MS bei. Verursacht dürfte dieses dadurch sein, dass Weizen Lektine Entzündungsreaktionen, stören den Muskelaufbau, greifen Gelenkstruktureenthält, die unser Immunsystem schwächen. Davon einmal abgesehen sorgt ein hoher Weizenkonsum für eine Achterbahn des Blutzuckerspiegels.

So, also nun wieder zurück zu meinem Dinkelhefezopf (Rezepte zu anderen Weizenhefezöpfen wie zum Hefezopf mit Marzipanfüllung oder dem Osterzopf finden sich hier):

ca. 500 gr Dinkelmehl Type 630
2 Eier
ca. 100 gr Butter
1 Päckchen Vanillezucker und ca. 100 gr Zucker (mit Süßstoff habe ich noch nicht getestet, habe ich aber auch demnächst vor)
1/2 Würfel Hefe aufgelöst in ca. 150 ml Milch
1 Prise Salz und etwas Zitronensaft
ca. 30 gr gehackte Mandeln

Der Teig wird bei mir im Brotbackautomaten geknetet und geht dort das erste Mal auf. Danach habe ich den Teig entnommen und musste feststellen, er lässt sich nicht so gut und gleichmässig wie Weizenhefeteig rollen und zu einem Strang formen. Also habe ich die Stränge mehr gedrückt als gerollt.

Beim zweiten, kurzen, aufgehen bekamen die Stränge jedoch eine ganz passable Form. Die drei Stränge zu einem Zopf geflochten und nochmals kurz gehen lassen.
Dann habe ich die drei Stränge zu einem Zopf geflochten, mit Milch bestrichen und gehackte Mandeln darüber gestreut.

 

 

 

Den Umluftherd auf 220 Grad vorgeheizt, ein Keramikgefäß mit Wasser auf den Ofenboden gestellt und den Dinkelhefezopf bei 220 Grad eingeschoben. Danach sofort die Temperatur auf 160 Grad reduziert. Bei diesen 160 Grad habe ich nach 20 Minuten eine Alluminiumfolie aufgelegt, damit der Hefezopf nicht zu dunkel wird. Nach 30 Minuten war der Hefezopf fertig gebacken.

Vollkornbrot mit Buttermilch

Vollkornbrot wird auch bei Arthrose empfohlen, hier sollten Weißmehle weitestgehend vermieden werden.

Alle Zutaten werden entweder im Brotbackautomaten (Teigprogramm) oder in eine Schüssel für die Küchenmaschine gegeben und zu einem Teig verarbeitet. Dieser Teig darf dann ca. 20 Minuten in einer abgedeckten Schüssel gehen.

Anschließend den Teig nochmals durchkneten und wieder abgedeckt gehen lassen. Diesen Knet- und Ruhvorgang ca. 8 mal wiederholen.

Nun sollten drei Kastenformen, für diese Teigmenge, mit Fett ausgestrichen werden – ich nehme zumeist Backpapier.

Der Brotteig wird in die Formen gefüllt und mit einem Messer auf der Oberseite leicht eingeschnitten. Die Oberseiten der Brote werden dann mit Weizenvollkornmehl bestäubt.

Dann die Borte in den Backofen, auf die untere Schiene für eine Backzeit von rund 105 Minuten schieben. Bei Ober- und Unterhitze sollte eine Temperatur von 230 Grad angebracht sein.

Nach dem Backen die Brote auf einen Rost stürzen und abkühlen lassen.

Zutaten:
für den Teig:
1000 gr Weizenvollkornmehl
1000 gr Roggenvollkornschrot
200 gr Sonnenblumenkerne
120 gr Leinsamen (fein geschrotet)
5 gestr. TL Salz
2 Würfel Hefe
1 l Buttermilch
800 ml handwarmes Wasser (eventuell auch weniger, also vorsichtig dosieren!)
und etwas Fett für die Form

für die Kruste:
etwas Weizenvollkornmehl

Quelle:

Brot aus ländlichen Backstuben

glutenfreie, helle, Backmischung

Auch im Supermarkt gibt es mittlerweile so manche glutenfreien Lebensmittel, unter anderem auch Brotbackmischungen. Lidl war mit Sicherheit einer der ersten Discounter mit glutenfreien Brotbackmischungen – Aldi hat diese wohl mittlerweile auch im Programm. Ich jedoch habe diese im Aldi Süd noch nicht entdecken können.

Getestet habe ich die Helle Brotbackmischung als Test, wie so ein Brot den wird bzw. schmeckt. Ich selber bin froh keine Allergie zu besitzen und kann somit nichts sagen über die Wirkung im Körper. Diese helle Backmischungen besteht aus: Maisstärke, Reismehl, Kichererbsenmehl, als Verdickungsmittel dient Guarkernmehl, weiterhin gehören Hydroxypropylmehtylcellulose, Leinmehl, getrockneter Sauerteig (Quinoamahlerzeugnis, Reismahlerzeugnis), Zucker und Speisesalz zu den Inhaltsstoffen.

Ich habe, wie so oft, das Brot im Brotbackautomaten gebacken. Irritiert war ich während des Knetvorganges von dieser klebrigen Masse, die mich keinesfalls an Brotteig erinnerte. Ja nahezu schockte, weil ich zuvor einen Hefezopf gebacken hatte, dessen Konsistenz eine ganz andere war….. Für mich also alles sehr befremdlich – zumal keine Erfahrung mit glutenfreien Produkten.

Beim Aufgehen der Hefe (die in einem separaten Päckchen dabei lag und von mit in lauwarmem Wasser aufgelöst wurde) nahm der Teig dann schon eine etwas andere Konsistenz an. Dennoch, die helle Farbe, die etwas klebrige Masse und auch das helle Brot nach dem Backvorgang hat mich nicht so sehr zum anschneiden des frischen Brotes verführt, wie das beispielsweise bei einem frischen Weißbrot oder Bauernbrot für mich ist.

Zutaten Trockenbackhefe: Hefe, Emulgator: Sorbitanmonostearat.