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Brotbackautomaten um sich schnell mal, so ganz nebenbei, selber ein Brot zu backen.

Marmelade aus dem Brotbackautomaten

ist meines Erachtens eine geniale Sache. Mit Erfolg habe ich Erdbeeren, Himbeeren, Pflaumen, Kirschen und Johannisbeeren zu Marmelade verarbeitet. Fehlgeschlagen ist hingegen der Versuch Brombeermarmelade zuzubereiten, die gewonne Soße wird wohl aus dem Flüssigkeitsstadium nie herauskommen und eignet sich daher höchstens für Quark oder Joghurt als Beigabe oder als süße Soße über Eis. Einen Versuch werde ich jedoch nochmals starten. Eventuell ist die Struktur von wilden Brombeeren, die ich verwendet habe, anders als die von kultivierten.
Marmelade einkochenZu beachten ist beim Marmelade kochen im Brotbackautomaten dass immer der Gelierzucker 2:1 verwendet wird, bei 1:1 funktioniert es nicht – diese Information konnte ich auch der Bedienungsanleitung des Unold Backmeisters entnehmen.

Ich achte bereits beim Einkauf darauf, dass ich nicht nur günstige Waren kaufe, sondern wenn diese im Glas sind, dann auch in solchen, die ich später für meine Marmelade verwenden kann. Ich habe das große Glück viel Platz in unserem Haus zu haben und somit die Gläser stapeln zu können. Diese werden immer gleich innerhalb der Spülmaschine gereinigt um dann zu warten bis sie zum Einsatz kommen.

Bin ich dann mit dem Brotbackautomaten beim Marmeladekochen, so werden sie mit heissem Wasser gefüllt, welches erst kurz vor dem Befüllen aus den Gläsern geleert wird.

Das Marmeladeeinkochen im Brotbackautomaten geht im Regelfall sehr einfach weil dafür auch ein spezielles Programm vorhanden ist – zumindest in meinem Unold Backmeister 8650 sowie dem Clatronic. Ich persönlich würde auch kein Gerät mehr ohne dieser Funktion kaufen. Zum Zeitpunkt meines ersten Kaufes hatte ich nicht im Traum an Marmelade gedacht, eine Freudin brachte mir große Mengen und ich konnte testen … und bin dabei geblieben!

Während jedoch in den Kurzrezepten der Bedienungsanleitung der Backautomaten von Gelierhilfe keine Rede ist verwende ich doch kleine Mengen davon um eine bessere Konsistenz zu haben, ich denke auch, dass es der Halbarkeit dienen könnte. Ich gebe diese während dem Kochvorgang bei.

Wichtig ist übrigens immer nicht mehr als 1,5 kg Früchte zu verarbeiten. Ich persönlich gehe davon aus, dass das die Schmerzgrenze ist in Sachen Belastbarkeit des Behälters (der Sud muss ja warmgehalten werden bzw. zum Kochen gebracht werden).

Ist das ganze fertig (bitte auf keinen Fall ohne Topflappen aus dem Brotbackautomaten entfernen!!!) wird die Marmelade bei mir in die zuvor heiss ausgespülten Gläser gefüllt und zumindest für 5 Minuten auf den Kopf gestellt. Danach kann das Glas wieder ganz normal umgedreht werden und in regulärer Position erkalten.

Ich persönlich versuche darauf zu achten, dass ich Marmelade nicht länger als ein Jahr aufbewahre. Es mag gehen, aber für mich gilt die Jahresgrenze. Durch nette, oft auch witzige Etiketten kann ich das ganz gut im Griff behalten. Davon einmal abgesehen, habe ich keine besonders großen Mengen. In jedem Fall werden alle Gläser kühl und dunkel gelagert.

Es ist übrigens jederzeit möglich aus aufgetauten Früchten Marmelade zuzubereiten. Jedoch gilt für mich dann: Saft nicht mitverwenden. Die Marmelade wird ansonsten für meinen Geschmack zu flüssig und geliert kaum.

Marmelade aus dem Clatronic

Mein „bestes Stück“ hat bereits den Test in Sachen Marmeladezubereitung mit Bravour bestanden. Jedoch lässt sich nicht leugnen, dass 1:20 Stunde mehr Zeit- und Stromaufwand ist, als manch eine herkömmliche Art Marmelade zu kochen.

Einfach und schnell hat der Clatronik für mein Empfinden eine hervorragende Marmelade gekocht, bei der ich die Zutaten bestimmen konnte und einfach testen. Gewiß, dass geht auch beim einkochen auf herkömmliche Art, aber ich kam nun eben erst auf den Gedanken als ich dieses Gerät stehen hatte, die ersten Brote mit Erfolg gebacken hatten und aus dem heimischen Garten einige Erdbeeren reif waren.

Marmelade aus dem Brotbackautomaten
Eine Supermöglichkeit, finde ich als absolute Nicht-Hausfrau. Sind wir mal ehrlich, sehen wir nicht alle gerade etwas mehr aufs Geld? Sind wir nicht alle gezwungen etwas anders zu hauswirtschaften? Nie hätte ich gedacht regelmässig Brot selber zu backen oder Marmelade einzukochen. Aber Früchte nicht zu verwerten und den Fliegen zu übergeben oder Brot dem Schimmel preiszugeben, das tut mir weh.

Somit wird das Brot bei Bedarf gebacken und Marmelade wird eingekocht, wenn es Früchte in Übermaß gibt. Dieses nette Maschinchen ist nämlich auch bereit Marmelade einzukochen.Da es mittlerweile ja Geliezucker gibt, bei dem auch für Nichthausfrauen wie für mich erkenntlich ist, welche Menge Früchte dazu kommen. Zucker jeweils nach Art entweder 1/3 oder 1/2. Dazu einfach noch die passende Menge Früchte und die Marmelade ist nahezu fertig. Einfacher geht es eigentlich nicht!Wer so wie ich das Glück hat, von Freunden (herzlichen Dank liebe Corinna!!!) mit Früchten bedacht zu werden, der kann – falls die Gefriertruhe bzw. der Gefrierschrank überfüllt ist) einfach schnell zum Marmeladekochen ausweichen.

Bestimmt leichter als bei anderen Möglichkeiten des Einkochens ist der Marmeladen-/Teigbehälter leicht zu reinigen, da beschichtet. Warmes Wasser, etwas Spülmittel und er ist wieder einsatzbereit. Ab und zu sollte man auch das Innere des Backautomaten von Mehlkrümeln oder evtl. Flüssigkeitsresten befreien.

Angenehm ist, dass durch das Fenster beim Zubereitungsvorgang beobachtet werden kann, rechts ist das Bedienfeld. Tasten für Start/Stop, Programmauswahl, Teigmenge, Bräunungsgrad; links die Skala der einzelnen Programme, darunter eine Digitalanzeige, die nach Programmwahl die restliche Arbeits- bzw. Backzeit angibt.Es kann nahezu nichts schief gehen, da die Zutaten in den Brotbackbehälter gegeben werden, Gelierzucker dazu und den Rest macht im April 2004 der Clatronik.

Mein Panasonic SD 253

Er dürfte wohl derzeit der Rollce-Royce unter den Brotbackautomaten sein. Für mich persönlich eine kleine Umstellung, da ich bisher mit dem Clatronik BBA 2594 Backautomaten und dem Unold Backmeister Brotbackautomaten mein Brot selber gebacken habe und die beiden doch einige Unterschiede zum Panasonic SD 253 aufzuweisen haben.

Der schmerzlichste Nachteil war für mich anfänglich dass ich auf die Sichtklappe verzichten muss (was natürlich in der Konsequenz bedeutet: keinerlei Wärmeverlust oder Feuchtigkeitseinwirkung von bzw. nach Außen beim Pananasonic Brotbackautomaten, was wieder ein Vorteil ist). Das mit ihm keine Marmelade gekocht werden kann ist lediglich eine Umstellungssache, da Marmelade im Brotbackautomaten zuzubereiten zwar eine tolle Sache ist, jedoch an Wirtschaftlichkeit durch den Stromkostenverbrauch, vorbei geht. Hier werde ich mich also umstellen müssen und meine Konfitüren oder Marmeladen zukünftig nach Omas Art zubereiten.

Während der Behälter vom Unold Backmeister und dem Clatronik nur antihaftbeschichtet ist, so ist der Backbehälter des Panasonic Brotbackautomaten ein Aluminium-Guss; also nicht der handelsübliche „Blecheimer“, der in den anderen handelsüblichen Geräten zu finden ist. Was den Vorteil besitzen dürfte, dass ein Verletzen der Antihaftbeschichtung (das kommt vor wenn ein Brot doch einmal eingebacken ist) nicht möglich ist. Bei den Vorgängern habe ich mir schon die Finger aufgeschnitten weil ich beim Reinigen an einem Grat der Backform hängen geblieben bin. Auch bei noch so zuverlässiger Bedienung lässt es sich nicht verhindern dass ein Brot einbackt – um das zu entfernen muss man gehörig arbeiten. Auch mit Teigschaber oder flachem Holzkochlöffel kann die Beschichtung bei den anderen Geräten verletzt werden, was beim Panasonic nicht der Fall ist.

Beim Sichten des Zubehörs habe ich den sonst üblichen Knethackenentferner vermisst. Warum? Weil dieses Zubehörteil bei diesem Gerät nicht notwendig ist. Der Panasonic arbeitet mit nur einem Knethacken in einer etwas anderen Form. Selbst wenn dieser Knethacken beim Backvorgang im Gerät verbleibt, so lässt er sich ruckzuck aus dem Brot entfernen und hinterlässt kaum Spuren. Hier spare ich mir also das lästige Kontrollieren, wann der Knetvorgang abgeschlossen, und ich die Knethacken entfernen muss.

Für mich ungewöhnlich aber sehr einfach geht das Einsetzen der Backform. Die Form muss leicht nach links gedreht ins Gehäuse gesetzt werden und dann leicht nach rechts gedreht werden. Das nennt sich Bajonett-Verschluss und findet sich auch bei einigen anderen Herstellern, etwa Kenwood. Ungewöhnlich war dadurch auch der lockere Stand des Brotbackbehälters, da aber der Henkel an der Backform nicht zum anheben des Brotbackautomaten gedacht ist, kann mich das nicht weiter beeindrucken. Denn die Konsequenz ist natürlich auch ein leichteres Lösen der Form aus dem Gerät – ein nicht zu vergessender Vorteil bei einem heissen Gerät, welches eventuell nicht in optimaler Arbeitshöhe untergebracht ist.

Apropos Höhe: ein weiteres Thema in Sachen „Umstellung“, die jedoch ganz normale Menschen mit Küchentisch nicht stören dürfte. Da ich mein Brot jedoch an einer Theke backe und das Panasonic Gerät etwas höher ist als die anderen handelsüblichen Geräte ist für mich (aber wer arbeitet schon von einer Küchentheke aus?) etwas schwieriger. Für die Fotos habe ich das Gerät an andere Stelle untergebracht, da ein Fotografieren sonst nicht möglich wäre.

Das Zubehör besteht aus dem Knethaken sowie einem kleinen Messbecher, ein Messlöffel für die Maße „Teelöffel“ und „Esslöffel“ und außerdem noch eine wirklich sehr gut geschriebene und auch auf sehr beständigem Papier gedruckte Bedienungsanleitung, die mit einer sehr umfangreichen Rezeptsammlung für die jeweiligen Brotgrößen ausgestattet ist.

Das Gerät ist in weiß gehalten, hat auf der Oberseite im Deckel integriert einen weiteren kleineren in hellblau gehaltenen Deckel – den Rosinen-Nuss-Verteiler. Links neben dem Deckel sind dann die Bedienelemente angebracht: ein Display, darunter die Druckknöpfe für Programmauswahl, Brot-/Teigsorte, Brotgröße, Bräunungsgrad, Zeitvorwahl und der START/STOP-Knopf. Nebst Kontrolleuchte. Das Gehäuse aus Metall, lediglich der Deckel und die Bedienelemtefront sind aus Plastik.
Selbst dann, wenn Metall beim Backen heiß wird und sich ein entsprechender Warnhinweis auf dem Gerät befindet, so ist das bei Plastik vielleicht weniger der Fall, dafür aber verzieht sich mit der Zeit gern mal unter starkem Wärmeeinfluss ein Plastikteil.

Der Knethaken ist ebenfalls sehr gut antihaftbeschichtet. Beim Aufsetzen auf die Welle, die den Knethaken beim Teigmischen in Bewegung versetzt, wird man feststellen, dass dieser ein klein wenig locker sitzt. Das muss so sein! Denn während des Knetvorgangs fügt sich in diesen Spielraum etwas Teig hinein, der dann beim Backen fest wird. Das bewirkt dann ein Festkleben des Knethakens an der Backform. Wer also das fertige Brot aus der Form schüttet, findet ihm Brot nur ein kleines rundes Loch mit schmalem Fortsatz. Der Knethaken aber bleibt in der Form und muss nicht umständlich aus dem Brot herausgezogen werden.
Das dürfte auch an der Form des Knethakens liegen: sein Blatt ist ganz gerade und hat keine Krümmungen, die sich am Ende im Brot verfangen können – und dieses beim Herausziehen dann regelrecht zerreißen. Der Panasonic SD 253 hat übrigens unterschiedliche Knetphasen, die sich in der Geschwindigkeit unterscheiden.
Um nun den Knethaken aus der Backform zu kriegen, reicht es, nach dem Abkühlen der Form ein wenig Wasser einzufüllen; das löst die angebackenen Teigreste an.

Das besondere Extra an diesem Gerät ist der Rosinen-Nuss-Verteiler
Im Deckel des Gerätes ist der Rosinen-Nuss-Verteiler integriert, eine Spezialität dieses Gerätes. Man kann natürlich Nüsse, Sonneblumenkerne oder auch Trockenfrüchte schon in die Zutaten gleich anfänglich zugeben, das könnte jedoch dazu führen, dass diese Zutaten im Laufe des Kneten regelrecht aufgerieben werden und von ihnen am Ende kaum mehr was übrig bleibt. Deswegen senden die meisten Brotbäcker stets ab einem bestimmten Zeitpunkt ein akustisches Signal, welches besagen soll: Jetzt ist der Zeitpunkt, um die restlichen Zutaten hineinzufüllen.
Mit dem integrierten Verteiler erspart man sich das Abpassen dieses Zeitpunktes. Allerdings dürfen hier nur trockene Zutaten eingefüllt werden, die nicht ankleben können – im anderen Fall könnte durch die Wärmeentwicklung ein „Ankleben“ erfolgen. Damit sich dieser Verteiler auch zum richtigen Zeitpunkt öffnet, muss stets die Option „BAKE RAISIN“ aktiviert sein.

Die Backprogamme sind recht vielfältig.
Wer nun in einem Geschäft nach einem Brotbackautomaten sucht, wird oftmals mit der Vielzahl an möglichen Programmen selbst bei günstigen Geräten erschlagen. Nun, nicht jede Kombination, die sich aus Backprogramm, Teigsorte, Größe und Bräunungsgrad ergibt, ist auch wirklich sinnvoll bzw. möglich. Die beiden wichtigsten Programme – auch beim Panasonic SD 253 – sind in der Regel: NORMALBROT und VOLLWERTBROT

„Normalbrot“ wird benutzt für alles, was aus Weizenmehl gebacken wird, Vollwertbrot ist für Vollkornmehl-Brote gedacht.

Prinzipiell kann bei jedem Brotbackautomaten zwischen unterschiedlichen Brotgrößen gewählt werden, manche Geräte kennen nur zwei Größen, die meisten drei, so auch der SD 253: 400, 500 oder 600 Gramm Mehl.

Mit dem Schalter „Brot-/Teigtyp“ kann man nun wählen ob man normal backen will oder schnell. Auch die Öffnung des Rosinen-Nuss-Verteilers wird hier programmiert. Zusätzlich wird noch eingestellt, ob letzten Endes wirklich gebacken werden soll oder lediglich der Teig geknetet werden soll, um ihn dann am Ende in einen richtigen Backofen zu schieben, damit er dort eine eher typische Brotform erhält und nicht die von Automaten her bekannte Kastenform.

Grundsätzlich ist es besser, die Normallaufzeit zu wählen.
Gut Ding will Weile haben, auch beim Brotbacken; denn der Teig muss in Ruhe aufgehen können.
Beim Normalbrot im Normalmodus wird ihm dazu knapp zwei Stunden Zeit gelassen, bei Vollkornbrot sogar zweieinhalb Stunden.
Im jeweiligen Schnellmodus dagegen wird dieser Vorgang auf eine respektive anderthalb Stunden reduziert. Damit es dann überhaupt einigermaßen ordentliche Ergebnisse geben kann, muss bei Schnellprogrammen dann etwa die doppelte Menge an Hefe zugesetzt werden.

Neben den beiden Hauptprogrammen gibts dann noch beim SD 253 die Spezialprogramme
FRANZÖSISCH
ITALIEN(isch)
SANDWICH
PIZZA
BACKEN
GLUTENFREI

FRANZÖSISCHes und ITALIENisches Brot unterscheidet sich vom NORMALen dadurch, dass es ohne Zugabe von Zucker gebacken wird. Die Hefezellen brauchen den Zucker eigentlich, um schneller wachsen zu können. Außerdem ist es Usus bei deutschen Backwaren, dass überall, wo Salz im Spiel ist, immer auch etwas Zucker dabei sein muss – und umgekehrt.

Da nun aber französisches und italienisches Brot ohne Zuckerzusatz zubereitet wird, braucht die Hefe deutlich länger zum Auftreiben des Teiges. Daher wird dem Aufgehen beim ITALIEN-Programm bis zu drei Stunden, beim französischen Brot sogar bis zu vier Stunden Zeit gegeben, so dass das ITALIEN-Brot nach fünf und das französische Brot nach sechs Stunden fertig sind.
Schnellbackoptionen gibt es hier keine – sie würden wohl keine vernünftigen Ergebnisse liefern.

Das SANDWICH-Programm ist vor allem zum Backen von Toastbrot gedacht, welches ja keine so harte Kruste haben sollte.

PIZZA – nein, also Pizza kann man in dem Automaten nicht backen, ist ja klar.
Dieses Programm hat eigentlich überhaupt nichts mit Backen zu tun. Es wird lediglich Teig geknetet und ruhen gelassen. Im Gegensatz zum Normal- und Vollwertbrot wird hier aber zweimal geknetet und ruhen gelassen – wie es wohl speziell für Pizzateig nötig ist.

BACKEN – der Name sagt es ja. Hier muss fertiger Teig ins Gerät gegeben werden und das Gerät bäckt ihn nur noch. In diesem Falle sollte der Knethaken aber vorher rausgenommen werden.

GLUTENFREI – ist ein Spezialprogramm zur Bereitung von glutenfreiem Brot. Gluten ist eine Art Klebstoff im Brot, der normalerweise dafür sorgt, dass es seine typische Form beim Backen hält und nicht breitläuft. Geeignet als für Menschen die Gluten nicht vertragen (also Zöliakie) Da Gluten in praktisch jedem handelsüblichen Brot enthalten ist, sind Zöliakiekranke darauf angewiesen, ihr Brot selber zu backen aus Zutaten, die kein Gluten enthalten.
Aus der Bedienungsanleitung erfähr man, dass die Reihenfolge des Einfüllens der Zutaten genau umgekehrt erfolgen sollen – zuerrst das Flüssige, dann das Feste.

Aufwärm- und Ruhephase
Was grundsätzlich bei jedem Programm ohne Schnelloption zu beachten ist: es gibt stets zu Beginn eine Ruhephase, im Display durch „REST“ dargestellt. Bei meiner ersten Anwendung eines Brotbackautomaten war ich recht geschockt, dass nichts passierte – es war aber nur nichts sichtbares, denn der Brotbackautomate wärmte sich sehr wohl langsam auf. Genau hier liegt der Vorteil eines Brotbackautomaten dass die Zutaten auf eine optimale Temperatur von etwa 20 bis 24 Grad einheitlich erwärmt werden. Diese Ruhephase dauert je nachdem von 30 Minuten bei Weißbrot bis hin zu 2 Stunden bei französischem Brot. Geschieht dies nicht, kann etwa die Hefe durch zu niedrige Temperatur nur ungenügend oder evt. gar nicht treiben.

Vorprogrammierung
Bisher von mir noch nie genutzt, aber vorhanden – Zeitschaltuhr bzw. Zeitprogrammierung, aber auch bei anderen Geräten ist das mittlerweile eine übliche Zusatzfunktion. Zu beachten gilt dass es sich immer um maximal 13 Stunden Vorlaufzei handelt und im Sommer diese Funktion wegen Verderblichkeit besser nicht genutzt werden sollte, speziell dann, wenn mit Milch oder Butter gebacken wird. Bei der Zeitschaltung gilt, dass spätestens nach 13 Stunden das Brot fertig ist. Wenn also das Backprogramm selbst 4 Stunden dauert, kann man dem Gerät noch 9 Stunden Standzeit vorher zur Verfügung geben.

Freimütig gebe ich zu, dass meine ersten Produkte aus der Beutel der Backmischung kommen bis ich mich mit dem Gerät richtig vertraut gemacht habe. Manches ist neu – maches ist anders – aber alles ist hochwertig!

Aufgrund der verschiedenen Knetintensivitäten und der langen Gesamtzubereitungszeit scheint der Geschmack an Plus gewonnen zu haben. Von meinem Freund, der dieselbe Backmischung schon x-Mal zu sich genommen hat hörte ich gestern ein „das Brot ist gut“, was mich doch sehr verwunderte.

Der Panasonic Brotbackautomat mit dem selber-backen eine Freude sein dürfte ist erhältlich im Panasonic-Shop.

Ein paar Daten „auf die Schnelle“:
550 Watt Leistung
3 wählbare Brotgrößen
3 wählbare Bräunungsgrade
600g maximale Mehlmenge
10 Backprogramme inkl. Glutenfreie Brotbackmischungen
13 Std. Zeitvorwahl
Stromausfallsicherung
Motorüberlastungsschutz
Backt auch Vollkornbrot!
sogar für glutenfreie Brote geeignet
knetet Rosinen oder Nüsse ein
Anleitung mit über 70 Brot- und Kuchenrezepten

Allgemeine Daten
Abmessungen (HxBxT): 370 x 340 x 232 mm
Gewährleistung: 24 Monate

 

Knethacken reinigen

Ein idealer Freund für meinen Brotbackautomaten, den Domo mit einklappbaren Knethacken um die Knethacken nach dem Brotbacken oder Kuchen backen sauber zu reinigen.
reinigen der knethacken des bba
Erhältlich für 1 Euro in diversen Supermarktketten, die Spülbürsten und kleinere Haushaltsartikel auf 1-Euro-Ständern plaziert haben.

Gerade zu ideal ist dieses Bürstchen, welches wohl ursprünglich dazu gedacht ist Flaschenhälse zu reinigen. Meines Erachtens müssten diese Bürstchen auch bei allen anderen Brotbackautomaten und deren Knethacken zum Einsatz zu bringen sein.

 

Gebrauchsanweisung für Bielmeier B 3650

Ich möchte einmal an dieser Stelle versuchen, die einfache Handhabung des Bielmeier 3650 aufzuzeigen. Das erste Gerät, bei dem es auch bei mir ohne Bedienungsanleitung auf Anhieb gelang ein Brot aus dem Brotbackautomaten zu „zaubern“.

Wir befüllen den Behälter mit den Zutaten (ich gehe von einem einfachen Brot aus aus Körnern ect.). Je nach Mehlmenge eventuell nur die Hälfte einstreuen und den Rest später in kleinen Mengen nachgeben. Vor dem Befüllen stelle ich den Teigkneter/Knethacken auf, was aber mit ziemlicher Sicherheit auch automatisch erfolgen würde. Während dem Knetvorgang kann das Gerät ohne Probleme geöffnet werden.

Als Programm wähle ich am Anfang die Version „French“, da es hier kein vorheizen gibt und ich sofort bemerke ob ich richtig gehandelt habe oder nicht. Dieses Programm kann am Display an der obersten, rechten, Taste gewählt werden.

Die Brot-/Mehlmenge kann im mittleren, rechten Taste aktivieren.

Die dritte rechte Taste erlaubt mir nun den Bräunungsgrad zu wählen.

Jeweils ein Tastensprung führt mich zum nächsten Programm, bis ich mit meiner Programmwahl einverstanden bin und mich dem nächsten Knopf auf dem Display zuwende.

Die Betätigung der „Start-Taste“ führt zum sofortigen Beginn des Knetvorganges. Da dieser Brotbackautomat für mich noch relativ fremd ist arbeite ich mit einem Holzlöffel als Hilfe. Mit diesem wird Mehl, welches in den Ecken befindlich ist, zum Teigberg geschafft. Ich denke aber, dass dieses manuelle Verhalten nicht notwendig ist. Aber wie gesagt, auch ich sammle meine ersten Erfahrungen mit ihm, diesem Brotbackautomaten.

Einige Minuten nach Beginn des Knetvorganges ertönt ein mehrmaliges Piepen, welches die Zugabe von Körnern und weiteren Zutaten ermöglicht – entfällt bei mir bei einem einfachen Brot.

Während dem Geh-Vorgang gibt es ab und zu einen Knetvorgang, so beispielsweise nachdem das Programm 2 Stunden läuft. Nur eine kleine Umdrehung, damit der Teig abwechselnde Ruhe- und Bewegungsphasen bekommt.

Alles, was nun geschieht, regelt der Brotbackautomat von selber. Bis nach ca.   Std. ein Piepen bekundet dass das Brot nun fertig ist.

Wenn das fertige Brot mit dem Backbehälter aus dem Brotbackautomaten entnommen wird ist es oft hilfreich, den Backbehälter auf den Kopf zu stellen und diese oben sichtbare Schraube einmal zu drehen. Dadurch löst sich der Knethacken vom Brot und nach diesem Vorgang ist das Brot dann einfach aus dem Behälter zu schütteln.

 

Erster Backversuch mit dem Bielmeier B 3650

Mein erster Backversuch mit dem Bielmeier  Brotbackautomaten B – 3650 war wohl der erste, zu dem keine Bedienungsanleitung notwendig war. Die Tastatur bzw. das Display dieses Brotbackautomates ist einfach und logisch aufgebaut und eine Bedienungsanleitung eventuell nicht so notwendig wie bei anderen Geräten dieser Spezies (ich besitze bereits einen Unold Backmeister, einen Clatronic und einen Panasonic der Edelklasse).

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass dieses Gerät B 3650 mich sehr zufrieden stellt und ich durch das erste Ergebnis angenehm überrascht war. Auch die Funktionsweise der wegklappbaren Knethacken hat einwandfrei und zum richtigen Zeitpunkt funktioniert.

Nicht irritieren lassen darf sich der Verwender, der zum ersten Mal einen Brotbackautomaten verwendet, wenn das Brot nicht ganz so einfach aus der Form geht wie man/frau es dachte. Das ist bei den ersten Versuchen immer der Fall. Vier Geräte kann ich nun mein eigen nennen und immer waren die ersten Versuche in Sachen Brot aus der Backform entnehmen etwas hartnäckiger.

Zumeist hilft ein Drehen am Boden des Backbehälters, wo sich die Verbindung zum Knethacken befindet. Einige Drehungen nach links und rechts lösen den Knethacken vom Brot und erleichtern das Entfernen.

Mit einem schmalen Wender aus Holz löse ich die Wände der Backform vom Brot, ein weiterer Tip(p) kann sein den Backbehälter unter kaltes Wasser zu halten.
Diese Probleme gibt es, wohlgemerkt, bei allen Geräten, die ich selber ausgetestet habe und sie sind nach dem vierten oder fünften Backvorgang gelöst.

Mein erster Versuch war ein einfaches Osterbrot mit gehackten Mandeln, gebacken auf der Stufe Französisch (french), bei der die Kernzeit und das aufgehen länger andauert als beim Basisprogramm.

1. Den Knethacken auf die Achse in der Mitte der Backform aufsetzen. Einige Umdrehungen um zu spüren er sitzt richtig auf, steht waagerecht und hat Kontakt zum Motor, das lässt sich „spüren“.

2. Zutaten in den Backbehälter geben, wobei zuerst die Flüssigkeiten eingefüllt werden und dann die erste Hälfte des Mehls, langsam dann die weiteren Zutaten beifügen. Die andere Hälfte des Mehls wird zu einem späteren Zeitpunkt langsam eingerieselt, damit es nicht so staubt.

3. Deckel schließen

Mit der Auswahltast die richtigen Programme wählen:

Als weiterer Pluspunkt stellte sich für mich heraus, dass beim Backprogramm „Französisch“ kein Vorwärmen erforderlich war sondern das Gerät sofort nach der Bedienung des Startknopfes mit dem Knetvorgang loslegte. Gerade bei der ersten Nutzung eines Gerätes sehr von Vorteil. Zuweilen iritiert es nämlich gehörig wenn ein Gerät das Startsignal bekommen hat und nun (nicht sichtbar) beginnt aufzuheizen. Hier hatte ich mich bei anderen Geräten in der Vergangenheit gefragt: „Habe ich es nun überhaupt richtig eingestellt?“
Folgende Programme stehen zur Auswahl:

01 Basis Weißbrot
02 Basis Schnell
03 Vollkorn
04 Vollkorn Schnell
05 Obst und Nüsse
06 Obst und Nüsse Schnell
07 Französisch – mein erster Versuch
08 Französisch Schnell
09 Deluxe super Schnell
10 Rührkuchen
11 Marmelade
12 Pizza-Teig
13 Teig
14 Backen
Bei diesen Standardprogrammen sind keine Veränderungen der Backzeiten möglich.

Drei Bräunungsstufen sind möglich, wobei ich mich für die Medium Lösung entschieden habe. Möglich wären auch noch hell oder dunkel als Wahlmöglichkeit. Dieses lässt sich an der Tastatur einstellen, die ich jedoch nochmals zu einem späteren Zeitpunkt detailliert erklären werde.

Es besteht die Möglichkeit die Zeitverzögerungstaste zu betätigen, was ich noch nicht ausprobiert habe.

Nach dem Drücken auf die Starttaste wird der Doppelpunkt der Uhr beginnen zu blinken und signalisiert dadurch einen „arbeitenden Brotbackautomaten“.

Das Ende der Backzeit wird durch einen Piepton signalisiert. Nun die Stoptaste einige Sekunden gedrückt halten, mit einem Piep wird das vom Gerät dann „quitiert bzw. bestätigt“.

Stecker aus der Steckdose ziehen und Brotbackbehälter durch leichtes ziehen nach oben entnehmen. Einige Minuten in der Backform belassen und dann durch Schütteln das Brot aus der Backform „fallen lassen“.

Beim ersten Verwenden des Brotbackautomates musste ich auf dem Boden der Backform die Achse etwas drehen damit sich das Brot von den Knethacken löst.

Wie man/frau leicht sieht ist die Spur der einklappbaren Knethacken bei diesem Brot recht gering. Zwar klappt sich der Knethacken um, aber „verschwinden“ kann er leider nicht ganz. Somit entsteht eine Vertiefung von ungefähr 5 mm auf eine Fläche von ca. 1 x 2 cm.

Domo – Brotbackautomat B 3650 mit einklappbaren Knethacken

Genial diese Grundeigenschaft, dass ein Brotbackautomat seine Knethacken selbständig einklappt wenn der Knetvorgang zu Ende ist und es dem Backen zu geht. Vorbei also die Zeit der „Schatzsuche“ nach Knethacken im selbst gebackenen Brot. Nachdem das Brot zum letzten Mal geknetet wurde, dreht sich der Knethaken am Ende kurz in die andere Richtung; durch den Widerstand des Teiges klappte der Knethaken um. Dies hat zur Folge, dass nur ein kleines Loch im Brot durch den Knethaken zurückbleibt und das Brot einfacher herausgenommen werden kann.
Bielmayer Domo Brotbackautomat mit einklappbaren Knethacken

Nicht zu vergessen ist die wirtschaftliche Komponente dieses in chrom blitzenden „Hausfreundes“: Im Vergleich zum herkömmlichen Backöfen benötigt der Bielmeier – Domo Brotbackautomat wesentlich weniger Strom (730 Watt pro Stunde, das entspricht ca. 15 Cent pro Brot).

Vor einigen Jahren erfuhr ich bereits, dass es ein solches Gerät gäbe, leider konnte ich nicht erfahren wo. Mittlerweile bin ich klüger. Elektro Schachner führt dieses Gerät der Marke BIELMEIER – DOMO Brotbackautomat Edelstahl B3650 mit einklappbaren Knethacken.

Frau Schachner nutzt selber Brotbackautomaten, deshalb ist ihr daran gelegen, interessante und hochwertige Produkte anbieten zu können (deshalb lohnt immer wieder ein Blick in den Shop).

Von Domo-Nutzern ist mir bekannt, dass dieses Gerät schon über ein Jahr zu deren vollster Zufriedenheit im Einsatz ist. Ich selber werde es heute noch versuchen aus ihm ein leckeres Ergebnis zu zaubern. Im Moment ist ein einfaches Osterbrot in Arbeit und ich bin fasziniert von der einfachen Handhabung, dazu aber später.
Brotbackautomat mit einklappbaren Knethacken

Vorab möchte ich aber etwas zum Gerät selber erzählen, welches sehr leicht zu reinigen erscheint. Erfreut hat mich auch die gute Verpackung des Gerätes, die es aber dennoch ermöglichte schnell und einfach das Gerät an seinen Arbeitsplatz zu stellen. Das Kabel des Brotbackautomates ist 1 m, was für mich schon Luxus ist, der bei vielen anderen Geräten nicht der Fall ist. Ebenfalls für mich persönlich wichtig das Sichtfenster um auch ohne öffnen zu sehen wie der Inhalt aussieht. Da ich selber den Brotbackautomaten auch für Teigzubereitung aller Art wähle, auch mal einen Stollen darin backe ect. ist für mich persönlich das Sichtfenster wichtig.
Domo Brotbackautomat mit einklappbaren Knethacken

Auch ist dieser Brotautomat, was für mich sehr hilfreich ist, in der Lage Marmelade zuzubereiten. Auch mit meinem Panasonic war ich sehr glücklich, aber genau diese Funktion für Marmelade sowie das fehlende Sichtfenster hat mir einfach gefehlt.

In der Verpackung war der umklappbare Knethacken, ein kleiner Messbecher, ein Tee-/bzw. Eßlöffel sowie selbstverständlich die Backform, die alubeschichtet ist. Eine Gebrauchsanleitung und ein kleines Rezeptbüchlein in mehreren Sprachen begleitet die Brotbackmaschine wenn sie zum „Hobbybäcker“ kommt.
Domo Backautomaten für Brot mit einklappbaren Knethacken

Modell: BIELMEIER – DOMO Brotbackautomat Edelstahl B3650

Anschlusswert: 730 Watt maximal
mit Gewichtswahlschalter: 900 – 1200 g
vollständig automatisches Mischen, Kneten, Aufgehen und Backen
mit 14 verschiedenen Programmen:
01 Basis Weißbrot
02 Basis Schnell
03 Vollkorn
04 Vollkorn Schnell
05 Obst und Nüsse
06 Obst und Nüsse Schnell
07 Französisch
08 Französisch Schnell
09 Deluxe super Schnell
10 Rührkuchen
11 Marmelade
12 Pizza-Teig
13 Teig
14 Backen
Signalton zum Beifügen von Zutaten
Bräunungsgradregulierung: Hell – Mittel – Dunkel
mit Timer, bis 13 Stunden programmierbar
mit 1 Mischhaken
Mischhaken klappt sich beim letzten Knetgang automatisch um
Deckel mit Sichtfenster
wärmeisolierendes Edelstahlgehäuse – cool touch
übersichtliches Bedienfeld mit Display
Backform und Knethaken mit Antihaftbeschichtung – leicht zu reinigen
ausführliche Bedienungsanleitung + Rezeptheft
Kabellänge: 1 m
Farbe: Edelstahl
Brotbackautomat aus chrom mit einklappbaren Knethacken
Die nächsten Rezepte gibt es dann mit ihm. Ein einfaches Osterbrot ist bereits in Arbeit 🙂

Mein Brot aus dem BBA

ich persönlich mache für mich einiges anders, was aber in jedem Fall individuell ist. Es hängt ab vom eigenen Geschmack, aber auch davon wie Hefe reagiert. Während ich früher keinen Hefeteig hinbrachte, obwohl ich ihn nicht anders zubereitete als mein Freund der Brotbackautomat, habe ich heute keine Probleme mehr.

Klar, die nette Maschine dürfte etwas besser – oder soll ich sagen anders – in Sachen Luftfeuchtigkeit reagieren.

Hefe

Mir ist aufgefallen, dass Trockenhefe für meine Verhältnisse schlechter aufgeht als die normale, gekühlte Hefe, die leider nicht so lange haltbar ist.Zu einigen Fertigbackmischungen (bei denen ich das Gefühl habe das Brot ist zu fest oder ich hätte es gerne lockerer) füge ich dem Wasser noch einen Beutel Trockenhefe zu.

Backstufe

Bei nahezu allen verschiedenen Arten habe ich schon die Stufe 2 angewendet, in meinem Fall bedeutet es Gesamtzeitaufwand 2 Stunden. In eigentlich jedem Fall war das Backresultat gut.

Brotbackautomaten - was ich so alles anders mache

Wasser durch Milch ersetzen

erlaube ich mir bei einigen der Backmischungen. Speziell beim Weissbrot füge ich auch noch etwas Margarine und/oder ein oder gar zwei Eier hinzu. Der Geschmack geht dann mehr in Richtung Weissbrot. Während Backmischung + Wasser mehr in Richtung Toastbrot geht. Recht häufig kommt ebenfalls ein Schuß Olivenöl zur Backmischung, was a ) dem Geschmack nicht abträglich ist b) der Verdauung nicht schadet c) dem besseren Lösen aus der Form dienlich sein dürfte.

Form mit Öl ausreiben

ist etwas, das ich regelmässig versuche. Zuweilen habe ich die Zeit vergessen und Freund Brotbackautomat ist bereits im Backvorgang, in solchen Fällen habe ich leider verspielt. Zumeist aber gelingt es mir den Teig während dem Vorgang des aufgehens aus dem Backautomaten zu entnehmen um die Form mit Olivenöl einzupinseln.

Brotdeckel mit Milch bepinseln

Ist mein Teig fertig und der Backvorgang noch nicht in Gange, so pinsle ich häufig die Decklage mit Milch oder Wasser ein. Das Brot wird anders – knusprig ist vielleicht nicht die richtige Beschreibung; ich denke, das müsst Ihr selber versuchen.

Giabatta bekommt bei mir zuweilen noch eine Portion italienische Gewürzmischung.

Falls der Deckel des Brotes einfällt ist vielleicht diese Info hilfreich:

Bei den Backmischen von Aldi, Penny usw ist schon die Hefe drin (und zusätzlich eine Art Backpulver) Bei einigen BBA`s gibts dann Probleme, daß das Brot zu lange geht (Normalprogramm über 3 Stunden) Versucht es mal mit dem „Schnellbackprogramm“ oder „Kurzprogramm“ (ich weiß nicht, wie das bei Deinem Gerät heißt). Das wird dann meistens besser!!

Damit das Brot nicht teigig schmeckt

Oft wird das Brot teigig oder feucht, obwohl man sich genau an die Mengenangaben hält. Dagegen hilft: 10% weniger Flüssigkeit und 10 % weniger Mehl. Dann kann das Brot richtig ausbacken. Wenn man besonders viele Körner zufügen möchte (statt der empfohlenen 50 g), kann man auch um 20 % reduzieren. Wichtig: Flüssigkeit und Mehl im gleichen Verhältnis reduzieren!

Damit das Brot nicht bricht

stelle ich den Behälter, direkt nach dem Backen, in kaltes Wasser und kühle von aussen die Backwände. Ich für meinen Teil stürze direkt nach diesem Abkühlvorgang das Brot. Bisher ging es fast immer gut. Das Öl, mit dem ich im Regelfall vorher die Form ausreibe ist dabei hilfreich. Ich bemühe mich nur zu schütteln und keinesfalls mit Messer oder anderen spitzen Gegenständen der Form zu Leibe zu rücken (p.s. : immer geht es leider nicht, ich versuche mit dann aber mit Holzwendern oder Plastikwendern zu helfen).

Manche Backmaschinen-Bäcker nehmen ein kaltes Geschirrtuch und schlagen dieses um die Form.

Ein Tipp, wie man das Brot ohne Riesen-Löcher herausbekommt

Ich versuche, die Knethaken vor dem letzten Gehen herausnehmen (die Dauer der Knet-,Geh, und Backphasen stehen in der Anleitung)-

Wenn ich aber mal zu spät dran war, dann hole ich das gebackene Brot aus der Form und lasse es etwas abkühlen, während es auf der Unterseite liegt. Dadurch wird diese etwas weich und man kann die Knethaken ganz leicht herausziehen. Danach das Brot auf die Seite gekippt abkühen lassen, dann wird auch die weiche Unterseite wieder fest.

Brotbackautomaten – wo sind sie günstiger – neu oder gebraucht?

Marmelade aus dem BBA

Für diejenigen, für die nicht so leicht nachvollziehbar ist, warum oder wie ein Brotbackautomat Marmelade zubereitet hier eine kleine Bilderserie, wie das so funktioniert.

 

Für passionierte Marmeladekocher vermutlich – schon auf Grund der Größe – keine Ideallösung. Für Kandidaten wie für mich, die albsolute NICHT-Hausfrau eine tolle Lösung. Zumal mein Mini-Garten nur wenig Früchte hervorbringt und auch im Freundeskreis nur Corinna über eigenes Obst verfügt. An dieser Stelle nochmals danke für Ihre Hilfe an dieser Seite!!!!

Marmelade aus dem Brotbackautomat - hier Clatornik

 

 In diesem Fall waren es rund 700 g frische eingefrorene rote „Träuble“ und stark 300 g Gelierzucker 2:1 – wir sind keine „Süßen“ nebst einem Spritzer Zitronensaft.

 Johannisbeeren, Gelierzucker,  etwas Zitronensaft und der Brotbackautomat

 Abkühlen, kochen – so geht der Vorgang von 1:20 Stunden im Brotbackautomat.

Zwischendurch die Ränder der Form mit einem Gummspatel von Zucker und Fruchtresten reinigen und nach unten ziehen.

 Marmelade kochen

 kurz vor dem Ende der 1:20 Stunden: eine Marmeladenmasse.

 Rezepte zum Marmeladekochen

 das Ergebnis dieser stark 700 Gramm

 Fertig gekochte eigene Marmelade

 Fertig ist das Produkt und kann kreativ gestaltet werden.

Wir verwenden viele Oliven zu Salaten haben somit einiges an diesen Minigläsern. Sie sind zwar eigentlich zu hoch für Marmelade, es sieht aber nett aus, wenn ein Set aus vier oder fünf verschiedenen Marmeladen verschenkt wird, die aus eigener Produktion sind.

 Mal ein anderes Geschenk: selber gekochte Marmelade aus dem Brotbackofen
 
 

Mein Unold und mein Clatronic bereiten Marmelade zu, mein neuer Panasonic leider nicht.

Auf Klick eine Gegenüberstellung welche Brotbackautomaten – neu oder gebraucht – wo günstiger zu erwerben sind.

Lloyds Brotbackhaus

Vollautom. Rühren, Aufgehen, Backen, Warmhalten. Für 1 kg Brot. 13-Std.-Timer. Schnelldurchgang nur 1,5 Std.! Vollelektron. Bedienfeld mit Kontrolltaste, separate Vollkorntaste. 600 Watt. Plus-Test 9/98 „GUT“ und noch mehr über ihn….

Dieser Brotbackautomat steht seit einiger Zeit bei einer Mail-Bekannten, von der man/frau sagen kann, sie ist nicht die Hausfrau schelchthin. Eigentlich hat sie gar kein Interesse an backen oder kochen. Aber bei dieser Anschaffung sagt sie von sich: „wenigstens eine hausfräuliche Neigung“. Üüber den Daum gepeilt war sie in Sachen Brot backen mindestens hundert Mal kreativ.

Die Maße des Gerät sind 38cm x 24cm und 30cm hoch. Der Brotbackautomat hat eine Klappe , die sich nach oben öffnen läst und in dieser Klappe befindet sich ein Sichtfenster, über welches man den Backvorgang beobachten kann – natürlich auch, wie das Brot nun aufgegangen ist oder ob einen die Hefe vielleicht im Stich gelassen hat.

An der vorderen Seite des Brotbackautomaten befindet sich das Bedienungsmenü als auch ein Display. Die gewünschten Backvorgänge können eingestellt werden und die noch zu backende Zeit ersehen werden. Im inneren des Backautomaten befindet sich ein Behälter mit den Knetharken . Um ein Brot ( 750 Gr. ) zu backen benötigt man nur 500 Gr. Fertigmischung und die angegebene Menge Wasser – ich für meinen Teil ersetze im Normalfall Wasser durch Milch und gebe ein Ei dazu.

Nun das zum Brot gehörende Programm auswählen und die Starttaste betätigen. Beispiel : Eine Backmischung Weißbrot in den Behälter geben, Einstellung Programm Weißbrot und nun wird dieses Wunderding der Technik alleine aktiv. Als kleines „Extra“ kann man noch einstellen wie hell oder dunkel das Brot von außen werden soll .

Den Backautomaten begleitet eine Bedienungsanleitung mit mehreren Rezepte .

Wenn das Brot dann fertig ist sollte man/frau es sofort aus dem Behälter nehmen , sonst wird die Kruste nicht so schon knusprig . Da das nicht immer ganz einfach ist gebe ich jedem Brot zumindest einen Teelöffel Olivenöl bei. Nach dem Backen wird die arme Form sofort unter kalten Wasser „erschreckt“. Nach dem Spülen und austrocknen der Form werden die Knetharken für nächste backen einfach gleich vorsorglich eingefettet.

Auch dieses Gerät bereitet Marmelade zu! Wie auch mein Clatronic

Brot im Abfall ( da es zu hart oder gar schimmlig geworden wäre ) gibt es dort schon lange nicht mehr. Und für ein 750 gr. Brot bezahlt sie mit Stromkosten nicht mehr als 70 cent , da kommen die Anschaffungskosten ( 65 Euro – Stand 2005 ) für den Backautomaten doch sehr schnell wieder rein, oder?