Brotparty oder Grillparty

Du denkst, das könnte langweilig sein? Wetten, daß nicht! Es gibt Unmengen der verschiedensten Brotsorten – wie auch Unmengen an Brotaufstrichen oder eventuellen Grillmöglichkeiten.

Knuspriges, frisches Brot aller Arten – wann hast Du das zuletzt gegessen? Was auf den ersten Blick als schlicht erscheint, muss es nicht bleiben.

das richtige für eine Brotparty: Mohnbrot

Es gibt zahlreiche milde Weißbrote, wie auch aromatische Weizen– oder Roggenmischbrote – auch ein kerniges Vollkornbrot spricht manch einen Gaumen an. Dazu gibt es jede Menge verschiedener abgeschmeckter Butter , Schmalz, Käse, Wurst und/oder Schinken oder Grillgut.

Laugenbrezeln oder frisch gebackene Brötchen dürften ebensoviel Reiz haben wie vielleicht eine dicke Schnitte Bauernbrot . Einfach das, wonach Lust und Laune gerade stehen. Dazu ein kühles Bier vom Faß, Landwein, Tomaten- oder Gemüsesaft – gar mit einem Schuß Wodka? Vielleicht aber auch mit frischer Vollmilch? Und Ihr meint wirklich, da kann irgendjemand widerstehen?

Stockbrot

Neben dieser schnellen Variante von Stockbrot gibt es auch noch eine Möglichkeit, das Stockbrot mit Hefe zuzubereiten. Ich für meinen Teil habe das nur einmal zum Testen gemacht, da ich einfach der Meinung bin kein Kind und auch kein hungriger Erwachsener hat Lust eine halbe Stunde auf das Brot zum Grillgut zu warten. Deshalb also hier unsere schnellere Variante aus Backpulver.

Der Teig ist einfach und schnell zubereitet und als Hilfsmittel wird lediglich ein stärkerer Ast benötigt, dessen Rinde im oberen Bereich abgeschält wird, damit dort dann das Brot aufgespießt werden kann

Der Grundteig für das Stockbrot wird zubereitet indem Mehl, Salz und Backpulver vermischt werden, danach wird die Margarine und dann die Milch zugegeben. Die Milch bitte immer nur portionsweise zugeben und so lange weiterkneten bis der Teig geschmeidig, aber dennoch fest, ist.

Nun werden kleine Teigstücke zu ca. 15 cm langen Rollen geformt und die Stockspitze abwärts gewickelt. Innerhalb von 5 Minuten sind die Stockbrote, die jeder selber ins Feuer hält, knusprig gebacken. Der Stock mit dem Brot sollte regelmässig gedreht werden, denn wir wollen ja kein schwarzes Brot sondern lediglich ein gut gebräuntes.
Wenn es eine hellbraune Farbe bekommen hat, ca. 5 Minuten mit dem offenen Feuer „geflirtet“ hat dann etwas abkühlen und gleich genießen.

Viele Varianten des Stockbrotes sind denkbar:
Speck um das Stockbrot wickeln
Kräuter in den Teig des Speckbrotes
Salami um das Stockbrot wickeln
Zwiebeln, Kümmel etc. unter den Teig des Stockbrotes mischen
Für Kiddies vielleich reizvoll: süße Variante mit Nutella

An Zutaten werden für 3 Portionen benötigt:

400 g Mehl
1/2 TL Salz
2 TL Backpulver
50 g Margarine
1/8 Liter Milch

Aprikosenmarmelade aus dem BBA

Ich persönlich bin ein Fan von Brotaufstrichen oder Marmeladen, die nicht zu süß sind. Besonderer Favourit ist in meinem Fall Aprikosenmarmelade. Im Handel erhält man/frau jedoch zumeist eine ziemlich fruchtlose Mischung.

Das nun folgende Rezept wird mit frischen Früchten und getrockneten, ungeschwefelten Aprikosen zubereitet. Durch das Trockenobst entsteht ein besonders intensives Aroma. Je nach Geschmack können die Trockenfrüchte zuvor in Weisswein oder Apfelsaft eingelegt werden.Mit Freund Brotbackautomaten habe ich diese etwas andere Kreation gestartet.

500 gr frische Aprikosen  (in kleine Würfel geschnitten)
200 gr getrocknete, ungeschwefelte, Aprikosen (in kleine Würfel geschnitten)
Gelierzucker 1:2 ca. 300 gr – im Normalfall würde mehr verwendet werden !
einige Spritzer Zitronensaft und 1 Prise Nelkenpulver

etwas Geliermischung zwecks der Haltbarkeit (ca. 1 Jahr).

Bei Bedarf/Geschmack können noch 50 ml trockener Weißwein oder Apfelsaft dazu verwendet werden, die getrockneten, ungeschwefelten Aprikosen darin zu „baden“.
Aprikosenmarmelade aus dem Brotbackautomaten

Rezept Aprikosenmarmelade

Diese Mischung ergab 3 ca. 250/300 ml Gläser feinster Aprikosenmarmelade voller Fruchtstücke.

Zubereitet wurde diese Aprikosenmarmleade im Unold Backmeister mit dem Zubereitungsprogramm für Konfitüre.

In den Brotbackbehälter setze ich die Knethacken ein und fülle alle Zutaten ein.

Aus der Übersicht der Zubereitungszeiten lässt sich ersehen, dass das Programm für Marmelade und Konfitüren 1 Stunde und 20 Minuten benötigt. Über die Menütaste (natürlich muss unser Backmeister vorher auf der rechten Seite eingeschaltet werden) wird nun genau diese Zeit durch die Taste „Start“ bestätigt.

Der Unold Backmeister beginnt nun mit dem Aufheizen, ein Vorgang, der ca. 15 Minuten in Anspruch nimmt.

Während der letzten Minuten gebe ich noch eine Prise Gelierhilfe zu, eine Sicherheit für mich in Sachen Haltbarkeit. Bei einigen Marmeladen habe ich auch eine dünne mit Alkohol betränkte Folie auf den Glasinhalt gelegt und erst dann das Glas zugeschraubt. Dieser oder andere Wege bleibt der eigenen Überzeugung in Sachen Haltbarkeit überlassen.

Kurz vor Ende der Zubereitungszeit habe ich die dafür vorgesehenen Gläser mit heißem Wasser befüllt, welches nun ausgegossen wird. Die Gläser werden entweder auf ein feuchtes Tuch gestellt oder aber direkt in die Spüle, die ich auch mit einem cm Wasser bedeckt habe.

Die Gläser werden sofort nach dem Befüllen zugeschraubt und gereinigt. Nach Abkühlen können sie mit netten Aufklebern versehen werden, damit wir wissen, wann diese Brotaufstriche zubereitet wurden bzw. wie lange sie noch haltbar sein dürften.

Aprikosenmarmelade mit Trockenfrüchten

Brotbackautomaten – wo sind sie günstiger – neu oder gebraucht?

Aprikosenmarmelade

Die Früchte werden gewaschen und von den Kernen befreit und dann mit wenig Wasser gekocht. Danach streicht man/frau die Früchte durch ein Sieb und gibt auf 1 Liter Aprikosenmark 500 g Gelierzucker (Es können auch die 1:2 oder 1:3 Gelierzuckerpackungen verwendet werden; einfach umrechnen).Da die Aprikosen schwer gelieren, fügt man am besten eine Flasche Geliermittel und den Saft von einer halben Zitrone dazu. Die Marmelade benötigt dann nur zehn Minuten um, einzukochen und behält ihre schöne Farbe und das volle Aroma.

Man füllt sie noch heiß in die Einmachgläser, die man mit Cellophan oder Pergament zubindet. Ein anderer Weg sind natürlich Gläser mit Schraubdeckel.
Aprikosenmarmelade

Oder die Alternative: (falsche) Aprikosen-Marmelade, dazu benötigt man:

Aprikosen-Marmelade (falsche)

250 g Dörraprikosen weicht man in 2 Litern Wasser ein und kocht sie dann mit 250 g fein aufgeriebenen Karotten weich. Diese Masse wird dann durch ein Sieb gedrückt, mit Zitronensaft abgeschmeckt und mit der entsprechenden Menge Gelierzucker gesüßt.

Die Marmelade wird besonders schön steif, wenn man eine Flasche Geliermittel oder je nach Angabe auf dem Päckchen Geliermittel, dazu gibt.

Aprikosenmarmelade

Standardmässig verwende ich 1 kg Zucker 1:2, weil nur dieser im Brotbackautomaten einsetzbar ist, sowie 800 gr frische Aprikosen und rund 200 gr getrocknete Aprikosen (die auch gerne zuvor ein Bad in Weisswein nehmen dürfen, je nach Geschmack). Ich setze auch noch Gelierhilfe ein, obwohl das bei dieser Marmelade eigentlich nicht notwendig wäre, aber sicher ist sicher.
aprikosenmarmeladerezept
Damit es etwas anders aussieht oder schmeckt setze ich entweder ein Blatt der Zitronenmelisse ins Glas, sieht ganz origenell aus und verändert den Geschmack nicht merklich. Oder füge rund 30 gr Pistazienkerne bei. Beide zusammen habe ich noch nicht getestet.

Bauernbrot

Es ist super geworden, war einfach und schnell zuzubereiten und wird sicherlich bei mir öfters mal zum Einsatz kommen. Auch klasse als Geschenk – und mit absoluter Sicherheit auch im Brotbackautomaten zu backen.

Hier habe ich die Hälfte eines Rezeptes verwendet. Dabei hätte eine Backzeig genügt von

20 Minuten Umluft aufheizen auf 250 Grad um dann weitere 30 Minuten auf 200 Grad weiterzubacken.
Weizenmehl, Roggenmehl, Sauerteigextrakt, Trockenhefe Salz und Zucker in einer großen Schüssel vermengen. 650 ml Wasser hinzufügen und mit den Knethaken des Rührgerätes (was bei mir der Brotbackautomat tätigt) zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Mit bemehlten Händen noch etwas kneten bis er nicht mehr an den Fingern kleben bleibt.

Je länger geknetet wird, desto lockerer wird das selbst gebackene Brot später werden. Den Teig vor dem Backen ca. 2 Stunden abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Zwischendurch einmal durchkneten.

Den Teig entweder zu einem Laib Brot formen oder in ein bemehltes Körbchen aus Peddigrohr (Gärkörbchen) legen. Im Gärkörbchen bekommt es eine sehr schöne Form und Struktur.


Das Brot mit lauwarmem Wasser bepinseln und nach Wunsch mit dem Messer leicht einschneiden bspw. 3 x diagonal oder kreuzweise. Das Brot vor dem selber backen mit Mehl bestäuben und weitere 30 Minuten gehen lassen.

Auf die zweite Schine von unten in den kalten Ofen schieben und die Temperatur auf 250 Grad Ober-/Unterhitze einstellen. Zusätzlich ein feuerfestes Gefäß mit Wasser auf den Herdboden stellen (so wird das Brot nicht zu trocken). 20 Minuten backen und dann die Temperatur auf 200 Grad reduzieren. Bei diesen 200 Grad nochmals 35 Minuten backen.

Das selbst gebackene Brot aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Zutaten:
650 ml Wasser
500 gr Weizenmehl – ich selber bevorzuge Type 550
500 gr Roggenmehl
1 Beutel Sauerteig-Extrakt, 30 gr
2 Beutel Trockenhefe
3 TL Salz
1 TL Zucker

Quelle:
Heimwehküche – Backen

Einen Gärkorb um Brot zu backen gibt es in vielen Farben und Formen – die größte Auswahl fand ich bei Amazon – einige der Modelle sind unten aufgeführt. Ein Klick auf das jeweilige Bild führt zur Kaufmöglichkeit bei Amazon.

Reinigung von Gärkörbchen

Wie es der Name schon sagt sind diese  Brotformen nur zur Gärung und Formung des Teiges zu benutzen und keinesfalls zum darin backen. Meine beiden Gärkörbchen, rund und länglich, stammen von Getreidemühlen.de sind sauber gearbeitet und robust, somit dürfte sie eine lange Lebensdauer begleiten. Verschiedene Gärkörbchen zum Kauf gibt es hier.

Die Form wird vor der Benutzung mit Mehl bestäubt um dann mit dem zubereiteten Teig gefüllt zu werden. (Übrigens: Verhindern lässt sich (meistens) das ankleben am Korb durch eine Mischung aus Roggenmehl, 1 Teil, und Speisestärke, 2 Teilen)
Dann lässt man diesen Brotlaib die notwendige Zeit formen und gären.

Vor jeder Benutzung sollten die Formen möglichst ausgeklopft werden. Damit wird sichergestellt, dass sich keine Fremdkörper in der Form befinden. Die Brotformen sollten nicht im feuchten Zustand gelagert werden, sondern vor der Lagerung getrennt voneinander getrocknet werden.
Aufbewahrt werden sie bei mir im Beistellherd, auf dem ich koche und heize, der also regelmässig warm ist.

Reinigung:

Die regelmäßige Reinigung der Formen sollte regelmässig – je nach Benutzungshäufigkeit – erfolgen. Vor der Reinigung die Körbchen in den Ofen stellen um bei 120 – 140 Grad für 45 Minuten für die Abtötung der eventuell vorhandenen Bakterien und Schimmelsporen zu sorgen.

Im Anschluss mit einer harten Bürste ausbürsten.
Durch die Trocknung der Form und des darin enthaltenen Mehls lässt sich das Gärkörbchen nun leicht reinigen.

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Einfaches Sauerteigbrot mit Warsteiner Radler

Nachdem ich mittlerweile viele Brotrezepte ausprobiert habe, die Ihr hier unter meinen Brotzrezepten findet,  auch mit Gärkörbchen umgehen kann – sogar die Gärkörbchen reinigen kann und mein Brotbackautomat den Knetvorgang übernimmt, wird so das eine oder andere Rezept von mir gehörig verändert. Wie bei diesem Brotrezept, bei dem ein Radler verwendet wurde.

330 ml Warsteiner Radler (oder aber 350 ml lauwarmes Wasser)
1 EL Essig
1 Päckchen Trockenhefe (Germ)
20 gr Salz, grobes (1 Teelöffel Salz entspricht ca. 5 Gramm Salz, 3 Gramm Backpulver, 2 Gramm Zimt)
600 gr Mehl (ich nehme hälftig Weizenmehl 1050 und Roggenmehl)

p.s. Die Type bezeichnet den Ausmahlungsgrad des Mehls. Je höher die Type umso gehaltvoller. Aus allen Mehlen kann man alles backen – habe ich schon selbst probiert. Das Ergebnis ist nur etwas unterschiedlich im Geschmack – aber nicht viel.
Backwaren mit Mehl mit der Type 1050 empfinde ich als „kerniger“.

15 gr Teig (Sauerteig-Extrakt)
etwas Kümmel, Pfeffer, etwas Koriander, etwas Fenchel oder wie ich 1 TL Brotbackgewürz

Das lauwarme Radler mit dem Essig und der Hefe verrühren, Salz darin auflösen. Dann das Mehl und den Sauerteig-Extrakt zufügen und mit den Knethaxen der Küchenmaschine zu einem homogenen Teig verkneten (evtl. noch etwas Mehl hinzufügen). Die Gewürze im Mörser grob zerstoßen und auch unterkneten. In der Schüssel gut abgedeckt ca. 40 Minuten aufgehen lassen.
Teig nochmals gut durchkneten (bei mir macht das der Brotbackautomat mit der Teigknetefunktion) und einen Laib formen und in ein bemehltes Rattankörbchen geben.

Nochmals gute 40 Minuten aufgehen lassen. Der Teig muss rundum Risse zeigen, dann ist er genug gegangen.

Das Backrohr rechtzeitig auf 230°C Mittelhitze vorheizen und eine Schüssel mit Wasser für die Wasserschwadenbildung hineinstellen. Bei Umluft die ersten 10 Min bei 230° dann die nächsten 35 Min auf 190°. So wird das Brot nicht hart, nur schön knusprig. Ich selber habe nach der Hälfte der Backzeit zur Sicherheit eine Silberfolie aufgelegt, damit das Brot nicht zu dunkel wird.

Bei Ober-/Unterhitze ca. 15 Min. bei 250°C mit kräftigen Schwaden, dann ca. weitere 35 Min. bei 225° ohne Schwaden (Schüssel herausnehmen) fertig backen. Das Brot ist fertig, sobald es beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt.

Das Brot anschließend auf einem Gitter auskühlen lassen, damit die Dämpfe entweichen können.

Auch wenn das Anschneiden bereits eine Stunde nach dem Backen glücken dürfte habe ich das Brot erst am Folgetag angeschnitten, damit das Aroma „richtig“ zur Geltung kommt.

 

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Helles Mischbrot

Dieses Brot, welches ich im Holzofen gebacken habe, und zukünftig sicherlich öfters im „normalen Backofen“ backen werde schmeckt super und ist leicht und schnell zuzubereiten. Wer mehr über den aufwendigen Weg des Brot Backens im Wamsler Beistellherd wissen möchte, der erfährt auf meiner Holzofenseite mehr darüber.

Den Teig bereitet bei mir der Brotbackautomat zu. Das bedeutet, die Gehzeit von 1 – 2 Stunden wird automatisch eingehalten. Danach wird mein Gärkörbchen aus einer Mischung von Mehl und Störke eingestäubt, damit der Teig nicht anklebt. Nach Gebrauch das Gärkörbchen einfach ausbürsten.

Den Teig in das Gärkörbchen geben und nochmals einige Zeit gehen lassen, bei mir war es nochmals rund 1 Stunde. Dann das Gärkörbchen bzw. das Brot auf eiin Blech stürzen welches mit Backpapier ausgelegt ist  und mit Wasser bepinseln. Danach mit einem scharfen Messer mehrfach einschneiden.

Backen im „normalen“ Ofen: 10 Min. bei 250 °C, auf 200 °C herunterschalten u. in 25-30 Min. fertig backen.

Klopftest nicht vergessen!!! Vielleicht ist die Temperatur im Backofeninneren höher und Euer Brot früher fertig!!!

Damit mein Brot nicht zu trocken wird stelle ich immer eine Tasse Wasser auf den Ofenboden.


500 gr Weizenmehl (Type 550) 405 geht auch
100 gr Roggenmehl, (Type 997)
2 TL Salz
1 Würfel Frischhefe
400 gr Wasser
1 EL Olivenöl
1 TL Brotgewürz

Super Geschmack und Geruch – schmeckt einfach nach mehr….


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Dunkles Roggenbrot

Eigentlich ist dieses Rezept für ein dunkles Roggenbrot ohne Sauerteig. Da ich jedoch nur Roggenmehl Type 997 und nicht Roggenmehl Type 1150 in meinem Vorratsschrank zu bieten hatte handelt es sich bei mir um ein helles Roggenbrot. Im regulären Rezept wird Roggenmehl Type 1150 verwendet unter der Brotbezeichnung „Dunkles Roggenbrot“.

Um den Starter herzustellen die Hefe mit dem Wasser verrühren bis sie sich vollständig aufgelöst hat. Das Mehl zugeben und alles zu einem dünnflüssigen Teig verrühren. (Bei mir macht der Brotbackautomat den Starterteig im Teigknetprogramm, danach wird die Brotbackmaschine ausgeschaltet). Mit einem Küchentuch bedecken und mindestens 3 Stunden stehen lassen. Keinesfalls! aber länger als 5 Stunden, damit der Starter nicht in sich zusammenfällt. Erkennbar ist dass der Starter fertig ist wenn er eine Art Haube gebildet hat, die sich langsam wieder am senken ist.

Nach diesen 3 Stunden dem Starter die anderen Zutaten beifügen und einen Teig verarbeiten. Bei mir ist das wieder im Brotbackautomaten erfolgt, indem ich wieder das Teigknetprogramm aktiviert habe.Diesen Teig dann zu einem Ball formen und in eine leicht bemehlte Schüssel legen. Mit einem Küchentuch bedecken und ca. 45 Minuten gehen lassen. In dieser Zeit ruht der Teig nicht nur,  um seinen Geschmack zu entfalten … die Vorfreude auf das selber gebackene Brot tut auch ihr übriges.

Da die obige Teigmenge für zwei kleine Brote gedacht ist die Teigmenge teilen und in Gärkörbchen (falls kein Gärkörbchen vorhanden ist gibt es diese Alternative) legen oder zu einem Laib formen. Die Teigstücke zu zwei Bällen formen, einmehlen und nochmals ca. 60 Minuten im Gärkörbchen gehen lassen. Dabei mit einem Küchentuch bedecken.

Den Ofen auf 250 Grad vorheizen. Ich selber stelle immer eine Tasse mit Wasser auf den Ofenboden, damit die selbst gebackenen Brote nicht zu trocken werden.

Das Brot aus den Gärkörbchen auf ein flaches Blech stürzen und auf dem Deckel mit vier Schnitten so einschneiden, dass ein Gittermuster entsteht. Dann die Brote einschieben und bei 250 Grad ca. 5 Minuten backen. Danach die Temperatur auf 200 Grad reduzieren und weitere 40 – 45 Minuten fertig backen.

Die Brote sind fertig, wenn beim darauf klopfen ein hohler Ton entsteht.

Zutaten für den Starter:
6 gr frische Hefe
275 gr/275 ml lauwarmes Leitungswasser
250 gr Roggenmehl Type 1150
(bei mir Type 997, deshalb ein helles Brot)

dazu kommen noch:
200 gr Roggenmehl Type 1150
(bei mir Type 997, deshalb ein helles Brot)
210 gr Weizenmehl Type 550
15 gr Salz
115 gr/115 ml lauwarmes Leitungswasser

und Mehl zum Bestäuben der Brote

Quelle:
Brot für Genießer – 53 Variationen

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